Fenchel Flammkuchen mit Kartoffeln und Ziegenkäse

Ich habe mal in einem meiner Interviews für eine Zeitschrift die Frage „Was zeichnet deine Rezepte aus?“ mit folgenden Sätzen beantwortet: „Ich mag es gerne „bodenständig“ ohne viel Chichi und ohne eine Zutatenliste, die ohne ein Studium der Natur- und Geisteswissenschaften oder das Leben in einer Großstadt mit diversen Großmärkten nicht kochbar ist. Ich möchte meinen Lesern und Leserinnen zeigen, dass man auch mit wenigen ausgewählten Zutaten, ohne viel exotischem Beiwerk und Schnickschnack, sondern mit saisonalen und regionalen Zutaten leckere Dinge zaubern und damit genauso gut „Eindruck“ schinden kann. Ganz nach der Devise – „Es muss nicht immer Kaviar sein“. „ Und diese Sätze kann ich nach wie vor und mit aller Vehemenz unterschreiben. Wäre ich eine Ausrufezeichenqueen wären hier jetzt mindestens fünf Stück davon :-)

Deshalb habe mich mich umso mehr gefreut, dass REWE regional wieder auf mich zugekommen ist und mich gefragt hat, ob ich denn Lust hätte bei der Aktion #7 xregional teilzunehmen, in der 7 Bloggerkollegen 7 Wochen lang 7 regionale Produkte in wunderbare Gerichte einbauen. Wenn ich sage wieder, dann erinnert ihr euch vielleicht an meine REWE Regionalbotschafter Aktion letztes Jahr. Hier könnt ihr nochmal nachlesen, warum ich mich in meiner Heimat kulinarisch sooo wohlfühle. *klick* Regional heißt aber nicht automatisch Bio, dass muss jedem von vorneherein klar sein, aber ganz ehrlich, bevor ich einen Bio Apfel aus den Anden in Peru, einmal quer über den Erdball geflogen zu mir nehme, der dazu wahrscheinlich noch aus dem letzten Jahr stammt, kann ich auch einen Apfel aus dem konventionellen Anbau von einem Streuobstwiesenbauern bei mir umme Ecke genießen.

Zusammen mit REWE haben wir entschieden, dass mein Ländle für die Superknolle Fenchel ins Rennen geht. Und ich muss sagen, auch wenn ich Fenchel bisher nicht wirklich überschwänglich geliebt habe, ich habe selten ein so wandelbares Gemüse „verkocht“, das sich sowohl roh, gebacken, gegrillt, herzhaft oder auch saftig süss kombinieren läßt. Deshalb gibt es ihn bei uns jetzt doch öfters, denn ganz ehrlich – Pastis in gesund – wer kann dazu noch mit gutem Gewissen Nein sagen :-)

Fenchel Flammkuchen
Fenchel Flammkuchen
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Fenchel Flammkuchen mit Kartoffeln und Ziegenkäse

Zutaten

  • 125 g Weizenmehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 50 ml Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Schmand
  • 1 EL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/2 Rolle Ziegenfrischkäse
  • 2 TL gehackte Walnüsse
  • 1 große, vorgekochte Kartoffel

Anleitungen

  • Die Hefe im lauwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen.
  • Die Hefemischung zum Mehl geben. Alles verrühren und an einem warmen Ort für eine halbe Stunde gehen lassen.
  • Dann das Salz und 2 EL Ölund alles verkneten. Den Teig noch einmal 45 Minuten gehen lassen
  • Für den Belag den Schmand mit dem Honig verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Kartoffel ungeschält ca. 10 Minuten vorkochen. Den Fenchel in dünne Scheiben schneiden, dabei den Strunk entfernen. Die Walnüsse grob hacken und den Ziegenkäse in ca. 1-2 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.
  • Den Teig dünn ausrollen. auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit dem Schmand bestreichen. 
  • Die Kartoffel in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Fenchel und dem Ziegenkäse darauf verteilen. Ganz am Schluss die gehackten Walnüsse darüber streuen.
  • Den Flammkuchen nun für ca. 15 Minuten in den Backofen geben. Wer mag kann ihn anschliessend noch mit etwas Fenchelgrün garnieren.

Gewinnt Einkaufsgutscheine für Euren nächsten REWE-Einkauf

Schreibt mir in den Kommentaren unter diesem Beitrag, welches Euer absolutes regionales Lieblingsprodukt ist und welches Gericht ihr daraus am liebsten zaubert. Unter allen Kommentierenden verlose ich 3 x 1 REWE Einkaufsgutscheine im Wert von 100 Euro.
Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am Freitag, den 04.09.2016 um 20 Uhr. Der Gewinner wird von mir nach dem Zufallsprinzip gewählt und benachrichtigt – hinterlasst mir bitte deshalb Euren vollständigen Namen und E-Mail Adresse. Eure Daten werden ausschließlich dazu genutzt, um Euch im Gewinnfall zu informieren.

*Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit REWE regional entstanden und ich bedanke mich für die (wie immer) sehr angenehme Zusammenarbeit!

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16 Kommentare
  1. Nessa sagte:

    Liebe Tina,
    das Rezept klingt absolut sensationell. Ich LIEBE Fenchel, Kartoffeln und Ziegenläse. Für meine bessere Hälfte müsste ich letzteren aber leider weglassen.

    Da ich am Rande DES Spargelanbaugebietes in Norddeutschland lebe, ist mein liebstes regionales Produkt natürlich Spargel. :) Und am liebsten esse ich ihn immer noch ganz klassisch mit Hollandaise und Kartoffeln.

    Viele liebe Grüße
    Nessa

  2. Katharina Bitterle sagte:

    Liebe Tina,
    die Fotos sind gigantisch geworden, da läuft mir (passend zur Uhrzeit und dem Magengrummeln…) das Wasser im Mund zusammen! Witzig, dass Fenchel für unser Ländle ins Rennen geht, aber dein Rezept klingt so wunderbar, das werd ich bestimmt mal ausprobieren, gerade mit dem Ziegenkäse stell ich mir das super vor!
    Passend zu meiner Heimat ist es das Spitzkraut defintiv mein Lieblingsprodukt. Daraus wird selbstverständlich Sauerkraut hergestellt und dann schööön mit Schupfnudeln und ein wenig Speck zusammen in die Pfanne geschmissen. Es sind die einfachen Dinge, die zufrieden machen.
    Liebe Grüße
    Katharina

  3. Suse sagte:

    Liebe Tina, dieser Flammkuchen sieht wirklich lecker aus, obwohl Fenchel eigentlich normalerweise nicht zu meinen Lieblingsgemüsen zählt( ich mag diese Ani – Laktritz-Fenchel-Ecke nicht so sehr…)

    Eines meiner regionalen Lieblingsprodukte sind Mohrüben – und die liebe ich in mehreren Formaten – engtweder in Butter gedünstet mit Petersilie, oder süß als Möhren-Apfel-Salat, oder als Möhrensaft oder oder oder …

    Liebe Grüße – aus Kanada im Moment!

    Suse

  4. Thiele sagte:

    Hallo Tina,
    Fenchel wäre auch nicht meine erste Wahl, aber: ich würde deinen Flammkuchen auf der Stelle probieren, wenn das denn ginge. Was regionale Produkte angeht, letzten Samstag sind im Rewe heimische Kartoffeln (incl. 10-facher Paybackpunkte dafür…) im Einkaufswagen gelandet. Daraus wurden mal wieder die beliebten Bratkartoffeln gezaubert.
    Übrigens, die Fotos sind sehr ansprechend, man merkt die Liebe zum Detail.
    Viel Erfolg noch für deinen Blog.
    Dorothee

  5. Bölling sagte:

    Liebe Tina,
    ein super toller Flammkuchen, der michgestetn Abend zu einer Variation mit Oarmesan und Gruyere inspiriert hat, weil kein Ziegenkäse im Haus war :) ich habe noch ein paar Orangenfilets dazu gemogelt
    Mein regionales Lieblingsgemüse sind Kürbise: An kalten Herbsttagen gibt es nichts Schöneres, als eine heiße Kürbissuppe, aber als Nudelfreak mag ich besonders Pasta mit einer scharfen Hokaidosauce und viel Parmesan!
    Viele Grüße und mach weiter so
    Anna

  6. Heep sagte:

    Mein liebstes regionales Produkt sind Kartoffeln aus denen ich am liebsten Kartoffelbrei oder Bratkartoffeln mache. Dazu gibt es dann einen Salat mit Tomaten aus dem eigenen Anbau (regionaler geht es da wohl nicht :)) oder sonstiges Gemüse, nach dem es mich gelüstet. Die einfachsten Dinge schmecken doch immer am besten.
    Ihr Flammkuchenrezept wird au´f jeden Fall getestet!

    Viel Erfolg weiterhin für Ihren Blog.

    Viele Grüße
    Sarah

  7. Wos zum Essn sagte:

    Mein liebstes regionales Produkt ist Milch, am besten von der Milchtankstelle :D Daraus dann Kaiserschmarrn mit Eiern von den freilaufenden Hühnern der Großtante und selbstgemachts Apfelkompott von Mutti, jaaaam ♡♡
    Ich steh übrigens voll auf Fenchel, den werd ich auch mal auf meinen Flammkuchen packen. Das sieht so gut aus bei dir!
    Liebe Grüße, Sabine

  8. Klapheck sagte:

    Wunderschön und schmackhaft, so sieht dein Fenchelflammkuchen aus. Und Familien Lieblingsgericht ist auch mit Fenchel.
    Den Fenchel hauchdünn hobeln, mit Salz bestreuen und ziehen lassen.
    Die Flüssigkeit abgießen und den Fenchel in Olivenöl anbraten.
    Wenn er eine schöne goldgelbe Farbe hat kommt scharfer Chili ( in Maßen, die Kinder der würden mich sonst teeren und federn) und Pfeffer drüber, und das ganze wird dann mit Honig abgelöscht.
    Natürlich ganz zum Schluss, damit es nicht, wie mir am Anfang immer passiert ist, der Honig verbrennt.
    Wenn man eine Soße dazu möchte, einfach etwas Wasser dazu und fertig ist der knackige Fenchel auf dem Teller landet.
    Dazu ein schönes Kotelett von meinem Lieblinsbauern und der Tag ist gerettet.
    Liebe Grüße
    Ruthi

  9. Marcel sagte:

    Liebe Tina,

    boahr ich habe eben so ein Hunger bekommen :-) Lecker! Kann ich für den Schmand noch was anderes nehmen?

    LG
    Marcel

    • Tina sagte:

      Hi Marcel, du könntest auch Ziegenfrischkäse mit etwas Milch verrühren oder einfach Creme Fraiche nehmen .. Müsste genauso funktionieren :-)

      LG Tina

  10. die-besten-geschaeftsideen sagte:

    Ein super tolles Rezept! Ich liebe ja Flammkuchen und diese Variante schient mir sehr lecker zu sein und vor allem mit viel Gemüse. (-; Für das richtige Flammkuchen Gefühl kommt bei mir dann noch Zwiebel dazu. (-;

  11. Sandra sagte:

    Wow, toller Blog und so unglaublich schöne Bilder. <3
    Ich liebe Flammkuchen und ich denke ich werde diesen hier mal ausprobieren. Gerade die Kombination mit Fenchel klingt interessant. Ich mag Fenchel echt gerne, aber einfach nur gekocht wird es dann irgendwann auch langweilig. Das ist mal eine tolle Idee.
    LG Sandra

    • Tina sagte:

      Vielen lieben Dank für das Kompliment.. ich bin sehr gespannt, wie er dir geschmeckt hat :-)

      LG Tina

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