Ab ins Glas! Stachelbeer-Grenadine-Marmelade

Stachelbeer Grenadine Marmelade

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Konfitüre, Marmelade, Gelee, Fruchtaufstrich, kaltgerührt, haltbar, im Kühlschrank aufbewahren, stichfest, cremig – ganz ehrlich, blickt jemand von euch da wirklich voll und ganz durch? Also ich ehrlich gesagt nicht – für mich ist alles aus Früchten, was nicht durchsichtig ist, Marmelade und wo man durchs Glas spickeln kann, Gelee! So! Ich stelle mir grad meine Omi vor, die anstatt „Erdbeergselz“ „Fruchtaufstrich aus kaltgerührten Erdbeeren – Bio“ gesagt hätte. :-)  Aber zurück zum Thema „Marmelade“ (Tina’sche Definition): Des Deutschen liebste Sorte ist Erdbeermarmelade, wer hätte das gedacht. Gefolgt von Kirsche, Himbeere und Pflaume. Alle vier nicht so wirklich meine Favoriten. Aber dazu kommen wir demnächst. Und wußtest ihr, dass bis vor ca. 50 Jahren die gute Hausfrau Marmelade mit der Hälfte Früchte und der Hälfte „normalem“ Zucker hergestellt hat und alles eben so lange hat köcheln lassen, bis das Pektin aus den Früchten anfing zu wirken und somit die Marmelade fester wurde? Also nix mehr mit Vitaminen, intensivem Aroma und wertvoller Inhaltsstoffe. Erst 1965 hat der Zuckerhersteller Pfeifer & Langen den ersten 1:1 Gelierzucker auf den Markt gebracht. Und rechtzeitig zu Herrn Tausendschöns Geburt (welche redaktionell lustiger Zufall :-)) konnte man dann schnell und gelingsicher Marmeladen und Gelees herstellen.

Da wären wir beim nächsten Phänomen 1:1, 2:1, 3:1 – nein, keine Zwischenstände beim Spiel Deutschland gegen Brasilien – sondern Gelierzuckersorten für verschiedene Zucker-Obst Mischungsverhältnisse. Warum ich euch das alles heute erzähle? Weil ich im Auftrag des Gelierzuckererfinders  „Diamant Zucker“ tief in die Marmeladenkiste greifen darf und euch in nächster Zeit tolle, experimentelle, lieblingsmarmeladenmäßige, mit viel Liebe gerührte Marmeladenrezepte zeigen darf. Und das Beste daran? Ihr könnt die Rezepte nachkochen, ihr könnt euch aber auch nur inspirieren lassen, denn ehrlichgesagt, nichts ist einfacher als Marmelade selbst zu machen. Einfach Lieblingszutaten aussuchen, zusammen mischen, den richtigen Zucker dazu, kochen oder auch nicht und ab auf’s Brot. Herrlich! Und das Beste daran – Ihr wißt immer, was im Glas ist. Gut, was?

Den Anfang mache ich heute mit dem klassischen Gelierzucker 1:1, sozusagen dem „Heritage“ Produkt von Diamant Zucker und immer noch (seit 1965) eine der beliebtesten Gelierzuckersorten. Da hier die Früchte in dem Verhältnis 1:1 mit dem Zucker gemischt werden, eignen sich besonders leicht säuerliche Obstsorten für diesen Zucker. Sonst kann es unter Umständen doch eine ganz schön süße Angelegenheit werden. Ich habe mich für Stachelbeeren entschieden, eignen würde er sich aber auch z.B. für Rhabarber, Sauerkirschen oder Zitrusfrüchte. Und ich wäre nicht Tina, wenn ich nicht zu den Stachelbeeren noch etwas mischen würde. Also kommen zu den kleinen, säuerlichen Knubbeln noch ein paar Schlucke Grenadinesirup. Toll für die Farbe und den Geschmack.

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Stachelbeer-Grenadine-Marmelade

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Zutaten

Zubereitung

  1. Beeren waschen, putzen und pürieren.
  2. Beeren (500 g abwiegen) mit Diamant Gelierzucker in einem großen Topf mischen und unter Rühren zum Kochen bringen
  3. Bei starker Hitze unter Rühren 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und am Ende der Kochzeit den Grenadinesirup unterrühren.
  4. Marmelade sofort heiß in ausgespülte Gläser füllen und verschliessen.

Notizen

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*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit meinem Partner Diamant Zucker entstanden. Vielen Dank für die zuckersüße Zusammenarbeit.

 

 

 

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Tina

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