Na, wer braucht auch eine kleine Süß – Zimt – Schoki – Backpause? Sozusagen einen Koitus Keksus Interruptus, wenn es grade am schönsten ist?? :-)) Also bei mir ist ja sozusagen auch grade das ganz „große Backen“ angesagt, aber wenn ich denn nach gefühlten Ewigkeiten, die ich mit Zimtmörsern, Nelkensortieren, Kardamommahlen, Schokizerhacken und immerwieder die richtigen Ausstechersuchen zugebracht habe, die ganze Bude nach Glühwein, Orangen und einem heißen Ofen richt (ähhhhm duftet), dann ist mir einfach, nach einfach und herzhaft… und das Herzhaft hier geht verdammt schnell. Ist in einer kleinen Backpause mal eben gemacht und hinterläßt so einen nachhaltig salzigen, herzhaften und glücklichmachenden Geschmack auf der Zunge, dass ich danach wieder mit vollem Elan das Lebkuchengewürz um mich streuen kann :-)
Zutaten:
1 handvoll braune Champignons (oder jeden anderen Pilz nach Geschmack)
2 handvoll frischen grünen Blattspinat
50 g Gorgonzola
200 ml Sahne
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas geriebene Muskatnuss
Salz und Pfeffer
3 EL Portwein
etwas Olivenöl
ein paar Granatapfelkerne
Pasta ( Menge und Art nach Hunger und Vorliebe)
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und in sehr feine Würfel schneiden und zur Seite stellen. Die Champignons abbürsten und säubern. In sehr feine Scheiben schneiden – ich finde je dünner sie sind, desto mehr Geschmack nehmen sie auf und passen sich optimal dem Gericht an). Den frischen Spinat waschen und abtropfen lassen. Die Stiele, die sehr bitter werden können, grob herausschneiden und entsorgen.
Eine Pfanne auf dem Herd sehr heiß werden lassen. Kein Fett zugeben. Die Pilze vorsichtig ohne Fett bei hoher Hitze anbraten. So ziehen sie kein Wasser und auch der typische Pilzgeschmack kommt perfekt zur Geltung. Sobald sie goldbraun sind, von der Platte nehmen und zur Seite stellen. Nun in einer zweiten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch leicht anschwitzen. Sobald beides glasig und nur leicht braun ist mit dem Portwein ablöschen. Die Sahne und den Gorgonzola dazugeben und beides ein wenig einköcheln lassen. Nun den gewaschenen Spinat dazugeben (er fällt schön zusammen) und etwas mit andünsten. Die Champignons am Schluss noch unterheben, alles mit Salz und Pfeffer und Muskatnuss würzen. Mit der Pasta vermischen, Granatapfelkerne darüberstreuen – Kekspause genießen!

3 Kommentare
  1. Hardy Welker sagte:

    Ich liebe Pasta!! und das sieht so herrlich aus!! Meine Frau hat mir den Link geschickt und mir gleich den Wunschzettel dazu geliefert. Wird nachgekocht.

  2. Isabelle sagte:

    Hi Tina, dein Beitrag ist mir so in Erinnerung geblieben, dass ich ihn gestern in meinem Wochenrückblick verlinkt habe – eine so was von willkommene Abwechslung zwischen all den Plätzchen. Lieben Gruß, Isabelle

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