Kir Royal

Leute in meinem Alter werden sich bestimmt noch an Dinge erinnern, die sich  für die heutige Generation anhören wie ein pokemonsches Buch mit sieben Siegeln. Die Engel für Charly hatten noch föngewellte Mähnen, das Netz T-Shirt der Hauptprotagonistin aus La Boum wollte jeder haben, Flashdance war kein Flashmop -NEIN, Meister Eder hatte anstatt eines Pokemons ein gar herziges Haustier und in München war die Schickeria nicht unter 32168 erreichbar. Apropos Schickeria.. erinnert ihr euch? Kommt, was fällt euch dazu ein? Sagt es mir :-))

Also mir fällt dazu unter anderem ein Kaltgetränk ein – der Clou in den 80ern.. Herrjehmineehh, bin ich wirklich schon so alt?? Die Zeit als es entweder Tequila mit Salz und Pfeffer, Rum mit Cola und vielleicht noch einen Martini gab. Dieses ganze neumodische Zeug mit allerlei Gedöns kam erst später, wen man mir damals erzählt hätte, dass man Bier Grapefruitsaft zusetzt und Wodka mit so Wild Berry Süsskram hip sein wird, dann wäre ich wahrscheinlich vorher nochmal in den Getränkeladen gegangen und hätte mich mit dem richtigen Zeug für lange Zeit versorgt. Deshalb gibt es heute, sozusagen als Reminiszenz an die alten Zeiten, aus Nostalgiegründen einfach was stinknormales, nicht hippes und sogar was richtig altmodisches zu trinken.. einen Kir Royal mit selbsgemachtem Sirup aus schwarzen Johannisbeeren.

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Johannisbeer Sirup

Zutaten

  • 1 kg schwarze Johannisbeeren
  • ca. 700 g feinen Zucker
  • 1 Bio Zitrone

Anleitungen

  • Die Johannisbeeren waschen, von den Stielen streifen und in einen Topf geben. Mit Wasser bedecken und ca. 15 Minuten köcheln bis alle Beeren geplatzt sind und sie weich sind.
  • Nun die Beeren durch ein mit einem feinen Tuch ausgelegtes Sieb passieren – nicht zu doll drücken, sonst wird der Saft nachher trübe.
  • Den Saft zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben, die Zitrone schälen und die Schale mit in den Topf geben. Anschliessend die Zitrone auspressen und ebenfalls unter den Saft rühren. Alles nochmals ca. 20-30 Minuten köchelnd einreduzieren lassen und noch heiß in die ausgespülten Bügelflaschen geben. Verschliessen und abkühlen lassen
3 Kommentare
  1. Irene Kuhn sagte:

    Ich habe diesen Sirup nach dem obigen Rezept hergestellt. Leider wurde er sehr dick, und ich kann ihn nur als Gelee gebrauchen. Ich nehme an die Kochzeit ist zu lange! sehr schade!

    • Tina sagte:

      Hallo Irene,

      komisch – hattest Du denn auch „normalen“ Zucker genommen und keinen Gelierzucker? Bei mir hat es wunderbar funktioniert.

      LG Tina

  2. Kerstin Rufer sagte:

    Liebe Tina, auch bei mir ist der Saft geliert, und nein, ich habe keinen Gelierzucker verwendet ;-)
    Seltsam, ich konnte es gar nicht glauben… Macht nichts, jetzt gibt es feinstes Gelee aus kleinen Fĺaschen.
    Habe am selben Tag noch die Lammbällchen probiert. Die waren sehr köstlich!
    Viele Grüße, Kerstin

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