New Orleans Beignets aka kleine Krapfen für Faschingsmuffel

Faschingskrapfen, Fasnetsküchle, Krapfen

Fasching, Karneval, Fasnet? Herr Tausendschön schüttelt etwas "genervt" und auch unwissend den Kopf. Verkleiden um lustig zu sein, sich auf Umzügen mit harten Bonbons bewerfen lassen oder etwa in einer Turnhalle irgendwo auf dem platten Land "Cowboy und Indianer" Gehopse mitmachen? Nein, das ist alles nichts für den echten Norddeutschen. Lustig wäre er sowieso das ganze Jahr (sagt er) und ne Pappnase auch (sag ich).Aber wenn es um Sachen wie "Berliner", "Krapfen", "Fasnetküchle" oder ähnliches geht, dann würde er sofort entweder die rheinländische, wenn es sein muss, sogar die schwäbische Staatsangehörigkeit annehmen. Und wenn die anderen dann die Finger aus der Tüte lassen würden, würde er sogar so ein Hexenmaskengedöns anziehen. Das muss er alles garnicht - denn seit ich...

Continue reading

Buttermilch Pfannkuchen mit Ricotta und Passionsfrucht

Buttermilch Pfannkuchen mit Ricotta und Passionsfrucht

Ich als Viertel-Österreicherin kann ja getrost von meiner "Mehlspeisen-Schwäche" erzählen ohne dass ich irgendwie schief angeguckt werde. Ist mir ja praktisch in die Wiege gelegt worden. Herr Tausendschön mag süß aus, allerdings nach einer "richtigen" Mahlzeit (sprich nach Fleisch, Kohlenhydraten, Salat oder Gemüse) und dann aber bitte in der Hauptspeisengröße. Ich könnte sehr wohl ein bis zwei "richtige" Mahlzeiten in der Woche gegen etwas Süsses tauschen. Ob nun Kaiserschmarrn, Palatschinken, Milchreis, Quarkauflauf oder eben Pfannkuchen. Pfannkuchen kann ich mit fast allem vertilgen, mit meiner heißgeliebten Marillenmarmelade, mit Apfelmus, mit Nutella oder auch einfach mal pur. Apropos pur: Ist es nur eine doofe Angewohnheit von mir oder nascht sonst noch jemand den ersten direkt aus der Pfanne? Ich kann da nicht...

Continue reading

Crunchy Maple Apple Crumble!

Maple Apple Crumble

*Dieser Beitrag enthält Werbung „An apple a day keeps the doctor away.“ Dieser alte und sinnige Spruch ist nur ein Teil der Wahrheit. Der andere Teil ist natürlich, Äpfel sind unglaublich lecker! Und vielseitig. Wir schnippeln uns jeden Morgen einen Apfel in unser Müsli oder Mittags als Snack zwischendurch. Beim Sport als Energiespender oder zum Durstlöschen im Sommer.  Herr Tausendschön bevorzugt eher die süssen Äpfel, ich mag die sauren lieber. Und bevor es jetzt zum großen Apfelstreit kommt,  gut, dass es die natürliche Kreuzung von Royal Gala und Braeburn gibt. Das Beste aus beiden Welten und so lecker. Die knackigen und saftigen JAZZ Äpfel. Aber so richtig gerne haben wir sie im Herbst, wenn es draußen nicht mehr so warm ist. Vielleicht fällt schon mehr Regen...

Continue reading

Ein kaiserlicher Birnen Schmarrn!

Birnen Schmarrn mit Preiselbeeren

Momentan träume ich ständig von einem verträumten, erholsamen Winterurlaub in den Bergen. Mit viel Schnee, klirrender Kälte, Eisblumen am Fenster und strahlendem Sonnenschein. Irgendwo in einer schönen Hütte mit einer großen Sonnenterrasse und einer Riesenportion Kaiserschmarrn in einer gußeisernen Pfanne direkt auf dem Tisch vor mir. Mir ist irgendwie nach Alpenromantik - keine Ahnung warum. Winterurlaub - ach, schön wäre das. Ich war noch nie der Typ, der im Winter irgendwo in die Sonne fliegen musste, für mich gehören rote und vor Kälte triefende Nasen, an den Hinterkopp geklatschte Haare, die letzten Reste der Stylingbemühungen sind an der Innenseite der Mütze kleben geblieben und leckeres, bodenständiges Heimatessen einfach in den Winterurlaub. Ich träume von Speckknödeln, Schlutzkrapfen, einem Hirschgulasch und von...

Continue reading

Parlez vous Apricots? Französische Aprikosen Clafoutis im Filokleid!

Aprikosen Clafoutis im Filoteig

Es gibt so manche Zutaten, die ich nicht aus meinem Koch und Backrepertoire wegdenken mag. So geht es mir auch mit bestimmten Früchten, ein Sommer ohne sie, ist irgendwie kein Sommer. Aprikosen gehören da zum Beispiel dazu. Woran das liegt? Ich kann es euch nicht sagen. Vielleicht daran, dass ich mit Aprikosen immer so ein wohliges Gefühl auf dem Gaumen verbinde. Seit Kindestagen ist  Marillenmarmelade, wie meine österreichische Omi sagen würde, meine erste Wahl, wenn es um marmeladigen Aufstrich geht, ich erinnere mich an an gefüllte Plauzen nach dem alljährlichen Marillenknödelfestessen bei ihr und jeder liebe Gast musste mindestens ein Gläschen selbstgebrannten Marillenschnaps aus Uropas Keller genießen. Ihr seht, ich bin ein Aprikosenexperte. Wusstet ihr, dass die Hälfte der Aprikosen,...

Continue reading

Quarkkeulchen mit Pflaumenkompott

  Mal abgesehen von den verschiedensten (komischen) Dialekten, den Eigenheiten, die man den Bewohnern der einzelnen Bundesländer zuschreibt, den Vorlieben für herbes oder spritziges Bier ob mit trüb, hell, dunkel, oberunterobendrüberüberhauptgärig, gibt es vor allem Gerichte, die man fast blind einem Bundesland zuordnen kann, oder? Uns in Baden Württemberg wird ja ein gewisser Geiz, aber gleichzeitig auch ein besonderes Tüftlergen zugeschrieben. Die Kehrwoche haben wir erfunden und ganz ehrlich ohne unsere Spätzle wäre die Welt nur noch halb so schön. Ich maße mir jetzt nicht an, die Charaktereigenheiten der restlichen Bundesländler aufzuzählen, naja, von der Sturheit der Schleswig-Holsteiner könnte ich schon was erzählen, aber das ist ja auch eine ganz private Einschätzung. Gell, Herr Tausendschön. Aber wenn ich was kann, dann die...

Continue reading

Matcha Buchteln mit Rhabarberkompott

Es gibt Dinge, die stehen schon ewig auf meiner imaginären Foodie To-Do List. Manche werden irgendwann umgesetzt, manche warten ewig darauf in der tausendschönen Küche ausgetestet zu werden, manche werden gemacht und dann von der Jury nicht mit 2x Ja bedacht, die landen dann irgendwo auf der "Kann man machen-muss man aber nicht" - Liste und manche faszinieren mich dermaßen, dass ich wie wild daran rumexperimentiere. Zu diesen Dingen gehört erstens: Matcha! Ich bin ganz ehrlich, ich bin kein Teetrinker, üüüüüüberhaupt nicht. Weder indischen, grünen, weißen und ostfriesischen schon gar nicht. Aber diese grüne Pülverchen muss man ja auch nicht unbedingt flüssig zu sich nehmen. Man kann Matcha auch super verbacken, vereisen, verkochen. Perfetto - Schritt eins erledigt. Denn dümpeln auf der...

Continue reading