Tutti-Frutti! Kennt das noch jemand von Euch? Also dieses Fernsehereignis aus meiner Jugend. Ich hätte gerne die Zitrone.. oder doch lieber die Erdbeere? Ach Hugo, ich nehme heute die Johannisbeere, die gibt es nämlich in drei Ausführungen und nicht nur solo. So! Wußtet Ihr, dass die Engländer am liebsten die schwarzen Beeren verspeisen, die Österreicher Ribisln dazu sagen und der gemeine Schwabe Träuble ?
Ich liebe diese Vielfalt der Aromen. Die roten Beeren sind meist wirklich säuerlich, die schwarzen eher herb und die weißen sind die mildesten unter den Johannisbeeren. Fotogen sind sie alle miteinander und im Potpourri eine wahre Geschmacksexplosion.
Eigentlich sollten sie erst am Johannistag, also dem 24sten Juni auftauchen, also quasi als Wachablösung des Spargels und Rhabarbers.. aber heyy, wenn mein Gemüsehöker schon heimische Beeren hat… who cares about Johannis?? In dem Sinne wünsche ich Euch einen tollen Sommeranfang – es wäre toll Herr Johannis, wenn du dann auch anstatt der Beeren das gute Wetter mitbringen könntest!
Zutaten (für 4 kleine Tartelette-Formen)
150 g Mehl
50 g gehackte Haselnüsse
1 Ei
100 g Butter
70 g Puderzucker
Prise Salz
500 g Obst nach Belieben – ich habe schwarze, rote, weiße Johannisbeeren und Stachelbeeren genommen
3 EL Ahornsirup
1 TL Zitronenzesten
3 TL braunen Zucker
Zubereitung:
Aus den „Teigzutaten“ einen glatten Mürbeteig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Das Obst waschen.
Den Ofen auf 175C vorheizen.
Und jetzt wird es individuell: Ich habe ca. 2/3 der schwarzen Johannisbeeren mit Ahornsirup, Zitronenzesten und Zucker vermischt und auf dem Teig verteilt. Ab in den Ofen und ca. 30 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Herausnehmen, Abkühlen lassen und dann mit den restlichen frischen Beeren belegen. Wie ihr die Kombi macht – bleibt völlig Euch überlassen. Es tut dem Geschmack keinen Abbruch die roten zu backen oder die weißen.

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