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Ich möchte euch heute zuerst einmal vorwarnen – es wird ein sehr, sehr fotolastiger Beitrag heute. Nicht, dass es nicht genügend zu erzählen gibt, wenn 5 Bloggerinnen einen Tag zusammen verbringen, aber manche Sachen will die Öffentlichkeit auch garnicht wissen :-)
Nun aber der Reihe nach…
„Wollen wir nicht irgendwann mal zusammen fotografieren?“ Diese simple und einfache spontane Frage bei einem unserer Treffen, irgendwann so in den Raum geworfen, wurde so schnell mit ja beantwortet und fast genauso schnell in die Tat umgesetzt, dass ich NICHT mehr an die Macht von übervollen Kalendern glaube. Ich glaube, es wurde noch nie so schnell ein Termin gefunden, man war sich noch nie so schnell über das Thema einig und es wurden auch noch nie sooooo schnell Mails, Vorschläge, Wünsche, Anfahrtswege und Routenplanungen ausgetauscht, umgesetzt und vollbracht!
So kam der Tag an dem 4 wundervolle Bloggermädels mitsamt diversen Kisten, Kuchen und Plätzchen, Flaschen (seeeehr wichtig), Kameraequipment und genügend Kleingeld (wofür? – klar bei „meinem“ Bretter und Propströdler des Vertrauens waren wir auch noch) ins Tausendschöne Reich „eingefallen sind.Es war wahrlich ein großes Geschnatter als die lieben Tanja von ihana.eu Oli mit ihrer puhlskitchen, Angelina die-teigfabrik und Katharina von wienerbroed zur Tür hereinkamen. Die erste der Flaschen wurde sofort geköpft und dann ging es auch schon los. Es wurde eifrig im Foodpropsschrank gewühlt, es wurde mit vollem Körpereinsatz fotografiert (gell, Katharina ?:-)), es wurden Reflektoren hin und her geschoben (Danke Tanja) und es wurde vor allem viel, viel gelacht! Jeder hat erstmal „sein“ eigenes Werk fotografiert – ihr könnt also die wunderbaren Macarons und nordischsten Brunskager von Katharina, die perfekten Cakepops und die traditionellen Zimtwaffeln von Oli, den grandiosen Gugelhupf und die süssen, kleinen ApplePies von Angelina und die schokoladigsten, veganen Kekse von Tanja direkt auf ihren Blogs bewundern. Ich habe mich dem Anlass entsprechend mal wieder an ein Törtchen gewagt. Ein Törtchen von einem meiner liebsten Pauls überhaupt, dem Sweet Paul, der dieses Pistazienträumchen in einem seiner Magazine vorgestellt hatte…
Aber bevor ich hier erzähle und erzähle und schnacke und schnacke… habt ihr erraten, was wir aus all den wunderbaren Dingen gezaubert haben? Ja, oder?? War ja nicht so schwierig.. einen Advents Sweet Table mit allem Pipapo.. in dunkel (weil wir alle die dunklen Fotos so doll lieben und weil weißer Schnee einfach noch nicht verfügbar war)
Wie gesagt, die Rezepte zu all den anderen wunderbaren Adventsleckereien findet ihr bei Tanja, Katharina, Angelina und Oli.. das zu „meinem“ Pistazientörtchen verrate ich euch hier und jetzt…:-)
Zutaten: 
(ein bißchen abgewandelt aber grundsätzlich nach einem Rezept aus dem Sweet Paul Magazin)
220 gr weiche Butter
320 gr Zucker
4 Eier
300 gr Mehl
1 1/2 TL Natron
1 1/2 TL Backpulver
1 TL Salz
150 gr gehackte Pistazien
200 gr Sauerrahm
2 TL Orangenzesten
etwas grüne bzw. türkise Lebensmittelfarbe
220 gr Butter
170 gr Puderzucker
100 gr gehackte Pistazien
1 EL Sahne
1/2 TL Vanilleextrakt
etwas grüne bzw. türkise Lebensmittelfarbe
Zubereitung:
Wer mehrere 20 cm Springformen hat – jupiiieee. Wer nur eine, wie ich, hat, muss die Böden nacheinander backen. Also: Die Springform etwas fetten und mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 C vorheizen.
Das Mehl mit dem Natron, dem Backpulver, Salz und den gehackten Pistazien vermischen. Die Butter in der Küchenmaschine sehr cremig und fluffig schlagen, bis eine helle Masse entstanden ist. Nun den Zucker langsam dazu geben und nochmals ca. 2 Minuten schlagen, bis eine homogene, helle Masse entstanden ist. Nun die Eier nach und nach dazugeben und jedes Ei ca. 1/2 Minute unterrühren. Ganz am Schluss die Orangenzesten dazugeben. Nun in 3 Schritten abwechselnd das Mehlgemisch und den Sauerrahm zur Masse geben und bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren. Anfangen sollte man mit dem Mehl und aufhören ebenso.Wer mag kann nun je nach Farbgeschmack die Lebensmittelfarbe dazugeben. Nun den Teig in jeweils 4 Teilen auf die Springform verteilen und nacheinander ca. 30 Minuten backen. So dass 4 gleichmäßige Böden dabei herauskommen. Nicht vergessen, die Form vor jedem Backen wieder mit Backpapier auszulegen. Alle Böden komplett auskühlen lassen.
Für das Frosting die Butter cremig schlagen ( wieder ist eine helle fluffige Masse gewünscht) danach den Puderzucker dazugeben und alles ca. 3 Minuten schlagen bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Lebensmittelfarbe und den Vanilleextrakt dazugeben und alles nochmal gut duchrühren.
Nun den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und dünn mit dem Frosting einstreichen, den zweiten Boden darauf legen usw. und sofort :-)
Nun die komplette Torte dünn mit dem Frosting einstreichen und je nach Geschmack verzieren. Ich habe mich mal an meiner Tülle vergriffen :-) Die restlichen Pistazien rund um den Kuchen verteilen (das geht am besten mit der flachen Hand) und fertig. Am besten nochmals ca. 30 Minuten kalt stellen!
 

10 Kommentare
  1. Dani Q. sagte:

    Wow liebe Tina, sieht das lecker aus, Traumfotos sind da entstanden. Sehr, sehr schön. Du solltest mal bei der Backshow im Fernsehen mitmachen – hättest sicher megachancen!!! Echt klasse!!!!
    Dir einen schönen 1. Advent.
    LG Dani

  2. Katharina sagte:

    Hach, da wird mir ja gleich wieder warm ums Herz, wenn ich das lese. Es war so schön bei dir. Und die blauen Flecken vom Fotografieren sind mittlerweile auch wieder abgeklungen ;-)

    Bis hoffentlich bald,
    alles Liebe,
    Katharina

  3. Theresa sagte:

    aaaaah, ich möchte jetzt SOFORT mit dir zu deinem Spezialtrödelhändler fahren!!! Da kommen also diese ganzen unfassbar schönen Türen her! ;) Ich habe gestern stolz einen alten Holzkoffer vom Flohmarkt nach Hause getragen, der seine besten Zeiten eigentlich schon hinter sich hat – also perfekt für eine Foodbloggerin ist! :) Euer gemeinsames Sweet-Table-Abenteuer klingt auf jeden Fall großartig, nach ganz viel Spaß und einer Menge feiner Leckereien! Wie schön, dass es so viele Gleichgesinnte gibt und man nicht alleine da steht und sein Essen fotografiert ;) Ich drück dich, liebe Tina und schicke dir herzliche Adventgrüße aus dem winterkalten Berlin!

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