Der beste klassische Käsekuchen wie bei Oma

Ich kenne keinen einzigen Menschen, der keinen Käsekuchen mag.

Das liegt sicherlich einfach daran, dass er unheimlich lecker ist. Soweit die kurze Fassung.Ich kenne keinen einzigen Menschen, der keinen Käsekuchen mag, aber eben nicht unbedingt so wie ich ihn liebe oder Papi Tausendschön oder Herr Tausendschön oder meine allerliebsten Schwiegereltern im hohen Norden und und und…

Rosinen sind eines meiner kleinen Probleme bei diesem tollen Gebäck. Ich muss zugeben, Probleme auf sehr hohem und leckerem Niveau, aber eben ein Problem für mich. Ich muss die jetzt nicht unbedingt haben – Papi Tausendschön aber schon. Mein Käsekuchen darf gerne auch etwas höher sein – der Rest der Familie bevorzugt die niedrige Version . Für mich sollte er auch nicht zuuuuuu zitronig schmecken. Ich liebe Zitronen, aber eben nicht zuviel davon im, genau, Käsekuchen – Herr Tausendschön mag’s gerne etwas saurer.

Die Masse muss etwas fester sein, nicht zu fluffig oder zu sahnig. Der Boden muss die genau richtige, feste, buttrige Konsistenz für einen Käsekuchen Mürbeteig haben – da ist sich die ganze Familie einig.

Wenn dann alles passt, ist das genau mein 

Klassischer Tausendschöner Käsekuchen

So liebe ich ihn, so mag ich ihn, so mache ich ihn. Meistens!

Es ist jetzt natürlich nicht so, dass ich ihn gar nicht esse, wenn Rosinen drin sind oder die anderen Eigenschaften nicht meinem Wunsch entsprechen. Dann kommt es nur darauf an, wer ihn gemacht hat. Ich bin ja gut erzogen, denn es gibt da die überlieferte Geschichte von Xanthippe, der Frau von Sokrates.

Während einer ihrer legendären Zornausbrüche soll sie auf einem Käsekuchen herumgetrampelt sein. Sokrates reagierte mit den Worten:“ …auch sie hätte jetzt keinen Anteil mehr am Kuchen“.

Womit geklärt wäre, warum man kleine Wutigel gerne mal als Xanthippe bezeichnet. Schade um den Käsekuchen!

Klassischer Käsekuchen

Zutaten

Mürbeteig

  • 150 g Mehl
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Puderzucker

Füllung

  • 500 g Magerquark
  • 250 g Quark 40%
  • 125 g Sauerrahm
  • 6 Eier
  • 200 g Zucker
  • etwas Zitronenabrieb
  • 2 EL Speisestärke
  • 70 g weiche Butter

Anleitungen

  • Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Einwickeln und mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  • Für die Käsemasse die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen und kaltstellen.
  • Eigelbe mit dem Zucker hellgelb cremig schlagen (ca. 5 Minuten) und die weiche Butter zugeben. Gut verrühren, damit möglichst keine Klümpchen im Teig sind. Die restlichen Zutaten kurz unterheben und verrühren.
  • Den Eischnee mit dem Schneebesen unterheben.
  • Den Backofen auf 175C (Ober/Unterhitze) vorheizen. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen.
  • Die Springform fetten und die Ränder zusätzlich mehlen. Mürbeteig auf den Boden geben (ich mache Käsekuchen meistens ohne Rand) und die Käsemasse darauf gießen.
  • Eine Schüssel mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen und den Kuchen auf der mittleren Schiene ca. 75 Minuten backen (Sollte er zu schnell bräunen mit Alufolie abdecken)
  • Ofen aussschalten und die Backofentür leicht öffnen. Den Kuchen so langsam auskühlen lassen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

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