Nun fange ich doch auch  mal langsam mit adventlichen, weihnachtlichen Leckereien hier an.. sonst ist bald Weihnachten und ihr habt kein einziges „Weihnachtsbrödlerezept“ von mir gelesen. Das geht ja nicht. Vorallem dann nicht, wenn man wie ich, eigentlich aus einer weihnachtsbackbegeisterten Familie kommt.
Manche von euch haben vielleicht das wunderschöne Bild von mir und meiner Omi  beim Backen gesehen. Genau sie ist es auch, die in den letzten Jahren die komplette Familie (und das sind beileibe nicht nur meine Eltern, Herr Tausendschön und ich) also den ganzen Clan inklusive aller Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins, die jeweiligen Anhänge und ein paar diverse Nachbarn mit Plätzchen versorgt hat. Ich kann mich gut daran erinnern, dass die letzten 6 Wochen vor Weihnachten bei Omi immer nur Backen angesagt war.
Dieses Jahr kann sie leider nicht mehr so exzessiv backen und so wurde dem Enkelkind die Rolle des “ Weihnachtsplätzchen-Express“ übertragen.
Bei uns hatte jeder immer seine Omalieblingsplätzchensorte – meine Mama mag am liebsten die weißen Baiser mit Walnüssen, mein Papa steht auf Vanillekipferl, Oma selbst liebt Bärentatzen (die ich übrigens mit ihr zusammen gebacken habe) und Herr Tausendschön und ich  kämpfen immer um den größten Anteil an „Linzer Kränzen“ Den ich aber meistens gewinne… gell, Herr Tausendschön :-)
Und so kam es, dass ich mich natürlich, gleich nach den Bärentatzen für Omi, an diese leckeren Kränzchen machte – einfacher Mürbteig, knackige Mandeln und Johannisbeergelee…
Zutaten:
150 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
100 g Butter
Prise Salz
70 g Puderzucker
1 Ei
1 Eigelb
Mandelsplitter
Puderzucker
Zubereitung:
Aus den Mandeln, Mehl, Butter, Salz, Ei und dem Puderzucker einen geschmeidigen Mürbeteig kneten. Diesen dann ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 175C Umluft vorheizen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zu einer ca. 1cm hohen Platte ausrollen. Aus dieser Platte nun mit „Ausstecherle“ Kreise ausstechen und in der Mitte ein Loch ausstechen. Ich habe meine Kränzle relativ groß gemacht und habe als Form meinen großen Ravioliausstecher genommen :-)
Die ausgestochenen Kränze von einer Seite mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit den gehackten Mandeln bestreuen. Vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 7-10 Minuten goldgelb backen.
Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Das Johannisbeergelee kurz erwärmen bis es wieder etwas flüssiger geworden ist und jeweils die Hälfte der Kränze auf der „unbemandelten“ Seite damit bestreichen. Ein Gegenstück dagegen drücken, mit Puderzucker bestäuben und fertig!

13 Kommentare
  1. Anonym sagte:

    Liebe Tina,
    die klingen ja lecker, doch soll der Teig wirklich 2 cm dick ausgerollt werden? Dann sind die Kekse ja mehr als 4 cm hoch? Das erscheint mir sehr dick.

    LG Antje

  2. admin sagte:

    Liebe Antje,

    da hast du doch mehr als Recht… Ich konnte den Mund nicht voll genug bekommen :-) Hab's korrigiert ! DANKE!

    LG Tina

  3. M&M's Welt sagte:

    Einen wunderschönen Guten Morgen Liebe Tina,
    Du hast wieder traumhaft schöne Bilder geschossen.
    Und die Linzer Kränze bestimmt ein Genuss.
    L.G. Tina

  4. Anna sagte:

    Diese Plätzchensorte hat meine Mutter auch immer gebacken und sie sind meine absoluten Lieblinge. Deine Variante mit den Mandelsplittern ist sicher noch eine Steigerung des Genusses .

    Frohes backen und liebe Grüße, Anna

  5. Martha L. sagte:

    Das erinnert mich daran, dass ich doch vielleicht auch mal wieder meine Lieblingsplätzchen backen sollte. Sie haben eine ähnliche Form werden aber mit gekochten Eigelben gemacht, Karlsbader Ringe nennt es sich.
    Dein Rezept ist notiert, auch wenn ich noch nicht so recht in Plätzchen-Backlaune bin.

  6. ein bisschen JuNi sagte:

    Seeehr lecker und wie immer ganz, ganz, ganz tolle Bilder ♥ Ich sitze sabbernd vor dem Bildschirm und hoffe, dass keiner in mein Büro kommt, da ich gerade auf Arbeit bin, liebste Tina :)
    Viele Grüße, Ni von JuNi

Kommentare sind deaktiviert.