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Fruchtsäfte und Nektare sind ein elementarer Bestandteil unseres Lebens. Das klingt jetzt zwar sehr hochgestochen, aber im Grunde ist es einfach so. Wir trinken viel Säfte. Einerseits weil der Körper viel Flüssigkeit braucht, weil es der ausgewogenen Ernährung dient und eben auch weil Säfte oder Schorlen leckerer schmecken als einfach nur Wasser. 

Wie in vielen anderen Dingen teilt sich die Familie Tausendschön hier wieder in vielfältige Fraktionen auf:

Team Apfelsaft oder Apfelsaft Schorle – Herr Tausendschön nebst der norddeutschen Eltern und ich. Team Rhabarber – nur ich (das ist nicht so sauer wie man denkt!). Team Johannisbeere – Papi Tausendschön und Herr Tausendschön und ich. Team Orange – alle. Team Birne – der komplette norddeutsche Teil der Familie und gelegentlich ich usw. usw.

Wer aufmerksam mitgelesen hat, hat sicherlich festgestellt, dass ich überall dabei bin. Ich spiele sozusagen in jedem Saftteam mit. Als passionierte Köchin weiß ich aber auch, dass man noch viel mehr damit anfangen kann als sie nur zu trinken. Neben Smoothies und Bowls, im Salatdressing und als Alternative zur Milch im Müsli verwenden wir Fruchtsaft auch sehr gerne – zum Beispiel im Teig. Fruchtsäfte lassen sich ganz hervorragend zum Backen verwenden und was liegt da näher als, passend zum Frühling, ein paar Pancakes zu machen. Egal ob als Frühstücksvariante oder zum Mittag (Herr Tausendschön isst sie auch gerne noch als Nachtisch)

Daher habe ich mich heute für ein tausendschönes 

Frühlings Dutch Baby mit Erdbeeren und Rhabarber Kompott

entschieden.

Da ist leckerer Rhabarber Nektar nicht nur im Teig gelandet, sondern eben auch noch im Kompott. Das Tolle daran ist, dass ich mit diesen herrlichen kleinen Pfannkuchen auch den Rest der Familie mit ins Team Rhabarber hole. Der Rhabarbernektar macht den Teig leicht säuerlich und harmoniert damit perfekt zu den süßen Erdbeeren und dem Vanilleeis. Auch im Kompott unterstützt der Nektar diese fruchtige Süße.

Falls Ihr Euch auch schon einmal gefragt habt, wo die Unterschiede zwischen den Fruchsafterzeugnissen liegen:

Saft, Nektar oder Schorle?

Fruchtsaft hat immer einen Fruchtgehalt von 100 %. Er wird ohne Zusätze hergestellt und eignet sich, neben dem puren Genuss, auch sehr zum Kombinieren mit anderen Säften oder zum Schorle machen. Sehr beliebt sind natürlich Apfel und Orange. 

Fruchtnektare werden aus Früchten hergestellt, die man pur nicht richtig genießen kann, weil sie entweder einen zu hohen Säuregehalt haben (Sauerkirsche, Johannisbeere oder Rhabarber) oder aber sehr viel Fruchtfleisch enthalten. Daher werden diese Früchte mit Wasser verdünnt. Sie verfügen über mindestens 25 bis 50 % Fruchtsaft sowie Wasser und ggf. Zucker oder Honig.

Fruchtschorlen sind Mischungen aus Fruchtsaft und Wasser (mit oder ohne Kohlensäure). Klarer Favorit ist hier die Apfelschorle, gefolgt von Rhabarber- und Johannisbeerschorle.

Der Mindestfruchtgehalt hängt hier von der Ursprungsfrucht ab. Bei Apfelschorlen beträgt dieser mindestens 50 %, bei Rhabarberschorle sind es mindestens 25 %. Fruchtsäfte sind sehr beliebt und das aus sehr guten Gründen. Sie sind sehr vielfältig und damit ist für jeden Geschmack und jeden Anlass etwas dabei. Dazu kommen noch die wertvollen Inhaltsstoffe – Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. 

Es gibt so viele leckere Sorten an Fruchtsäften und Nektaren neben den Klassikern Apfel und Orange. Johannisbeere, Kirsche und Rhabarber sind für uns die Highlights und wir trinken oder verwenden diese Sorten am meisten. Aber es gibt natürlich noch unfassbar viele andere Sorten.

Viele weiterführende Informationen und tolle Anregungen rund um den Saft findet Ihr auch hier: www.natuerlich-mit-saft.eu

Rhabarber-Dutch Baby

Zutaten

Rhabarber-Dutch

  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Rhabarbernektar
  • 2 Stangen Rhabarber
  • 160 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 40 g Butterschmalz

Rhabarber-Kompott

  • 3 Stangen Rhabarber
  • 150 ml Rhabarber Nektar
  • 1 handvoll Himbeeren
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Messerspitze Vanille

Außerdem

  • 100 g Erdbeeren
  • Vanilleeis oder eine andere beliebige Eissorte
  • 20 g Puderzucker

Anleitungen

  • Den Backofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Die Rhabarberstangen waschen, die Enden abschneiden und den Rest in ca. 3-4cm große Stücke schneiden
  • Eier, Milch, Mehl, Salz, Vanilleextrakt und den Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät rühren bis ein glatter Teig entsteht. Die Rhabarberstücke unterheben.
  • Das Butterschmalz in eine ofenfeste Pfanne geben und auf dem Herd erhitzen bis das Fett heiß ist. Sobald es siedend heiß ist den Teig sehr zügig in die Pfanne geben, sodass er etwa 0,5 cm hoch ist.
  • Die Pfanne vom Herd nehmen und direkt in den vorgeheizten Backofen geben. Für ca. 15 Minuten backen. Der Teig sollte goldbraun sein und im Backofen aufgehen. Sobald man die Pfanne aus dem Ofen entnimmt, fällt der Teig in sich zusammen.
  • Während der Backzeit die Erdbeeren waschen. Den Rhabarber-Dutch Baby aus dem Ofen nehmen, direkt mit dem Rhabarber-Kompott, Eis und Erdbeeren garnieren. Mit Puderzucker bestreuen und noch warm servieren.

Für das Kompott

  • Rhabarber waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit gewaschenen Himbeeren, Nektar, Zucker, Vanille und Speisestärke (mit etwas Wasser verrührt) in einem Kochtopf zu Kompott verarbeiten. 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF) entstanden. Vielen Dank für die tolle, partnerschaftliche und „saftige“ Zusammenarbeit.