Ich kann es nicht gut, Herr Tausendschön zuckt manchmal genervt mit den Schultern, wenn ich zum tausendstenmal frage: „Wie weit darf ich mit…. reizen?“ Und wehe ich lege zum unpassendsten Moment die unpassendste Karte auf den Stapel… ABER, ich oute mich hier und heute als Skatspielerin aus Leidenschaft. Auch eins der Dinge, die ich in Hamburg lieben gelernt habe. Wußtet Ihr, dass es z.B. in Schleswig-Holstein Preisskat-Turniere gibt, bei denen man um halbe Schweine als Preis spielt?? Also nich, dass ich einmal in die Verlegenheit kommen würde sowas je zu gewinnen ( siehe oben), aber die spinnen doch :-)

Zu einer gemütlichen Skatrunde gehört natürlich auch irgendwas zu knabbern, nicht zu fettig, da die Karten ja des Spielers Heiligtum sind und es ja auch irgendwie unpraktisch ist, wenn sie an den fettigen Fingern kleben. Dazu ein schönes, kühles Alster und der Abend ist gerettet :-)

 

Zutaten:
50 g gehackte Mandeln

100 g kalte Butter
50 g frisch geriebener Parmesan

1 EL fein gehackte, frische Thymianblätter

125 g Mehl (Type 550)
1 Prise Meersalz

Schwarze Sesamkörner
Zubereitung:
Die Mandeln in einer Pfanne leicht rösten und abkühlen lassen. Die
Butter klein würfeln. Alle Zutaten hinzufügen und mit der Küchenmaschine
oder von Hand fein krümelig vermischen. Die Krümel zu einem Teig
zusammenfügen und nur kurz kneten. Den Teig fünf Millimeter dick
ausrollen und Kreise von vier Zentimeter Durchmesser ausstechen. Die
Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Auf jeden Keks
eine Mandelhälfte setzen und mit einem Stäbchen ein Muster eindrücken.
Das Blech 30 Minuten kühl stellen. Das Shortbread etwa 10 Minuten
bei 200Grad backen. Gleich anschliessend mit etwas Wasser bepinseln und in den schwarzen Sesamkörnern wälzen.

13 Kommentare
  1. gestempeltundnichtgedruckt sagte:

    Wow, du bist ja echt super – auch das hört sich wieder einfach nur lecker an. Brauche für Samstag noch etwas für ein kleines Buffet – da könnte man auch die Kekse beisteuern….wie viele Kekse gibt das Rezept etwa?
    LG
    Dani

  2. maluskoestlichkeiten sagte:

    Tolles Rezept und superschöne Fotos, Tina! Und du hast recht, die Schleswig-Holsteiner (bin ja selber eine ;-)) spinnen tatsächlich etwas, wenn sie halbe Schweine verspielen. Tz, tz … kopfschüttel!!
    Liebste Grüße
    MaLu

  3. Sandra bloggt sagte:

    Ach, die schmecken bestimmt sehr gut. Nicht nur zum Skat, das kann ich nämlich gar nicht, aber auch zum Doppelkopf, oder?! Da bin ich zwar auch nicht heldenhaft, aber mit Leidenschaft dabei :)
    Liebe Grüße von
    Sandra

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