Gugelhupf mit Orangenmarmelade

Assoziationen! Kennt ihr das? Wenn ihr gewisse Dinge seht, schmeckt oder fühlt? Bei mir kommt das ganz, ganz oft vor. Sehe ich schön geputztes, altes Silberbesteck, denke ich sofort an eine schöne altmodische Kaffeetafel. Sehe ich dazu eventuell noch pastellfarbene mit Rosenmuster versehene Stoffservietten, sitze ich irgendwo in einem englischen Café und träume von Scones, High Tea und ähnlichem . Schmecke ich den leicht bitteren, sonnigen Geschmack von Orangenmarmelade, dann hat es mich gedanklich sofort mitten in den Hyde Park auf eine Picknickdecke zum Frühstück katapultiert.

Seit ich nach meinem Abitur ein paar Monate in England war und all diese Dinge, wie Orangenmarmelade auf dem dreieckig geschnitten Toast morgens zum Frühstück, die Porzellantasse mit meinem Tee mit Milch und mein Gurkensandwich, das mir meine Gastmutter als Proviant für die Arbeit gerichtet hatte, sich irgendwie in mein „Positiv Erlebnis Gedächtnis“ eingebrannt haben, kommen solche Assoziationen ganz oft wieder hoch.

Ich möchte diese Zeit um alles auf der Welt nicht mehr missen, könnt ihr das verstehen? Ja, bestimmt. Und deshalb klinke ich mich jetzt hier aus – genieße den heutigen Tag, übrigens perfektes britisches Wetter als Untermalung (leichter Nebel), mit einer Tasse Tee und meinem britischen Kuchen und schwelge ein bißchen in Erinnerungen.

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Orangen Marmeladen Gugelhupf

Zutaten

  • 275 g Mehl
  • 275 g geraspelte Karotten
  • 225 ml Sonnenblumenöl
  • 120 g braunen Rohrzucker
  • 4 EL Orangen Marmelade z.B. von Chivers
  • 3 Eier
  • 1,5 TL Back Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL geriebene Muskatnuss
  • 4 EL Rosinen
  • 4 EL gehackte Walnüsse
  • 2 EL kandierte Orangenstücke oder Oreangat

Anleitungen

  • Den Backofen auf 175C Umluft vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten.
  • Öl, Zucker und Eier zu einer cremigen Masse verrühren. Mehl, Natron, Zimt und Muskatnuss mischen und nach und nach zum Eigemisch geben. 
  • Marmelade und Karotten unterrühren und gut vermischen. Anschliessend die Nüsse, Rosinen und die Orangenstücke darunterheben.
  • Alles in die Gugelhupfform füllen und ca. 50-70 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Chivers entstanden. Vielen Dank für die sehr nette Zusammenarbeit und das Wecken von Erinnerungen.

5 Kommentare
  1. Tanja Foodistas sagte:

    Einfach wunderbar liebste Tina, bei deinem Gugel fallen mir direkt Assoziationen wie wunderschön, bestimmt oberköstlich und einfach traumhaft ein.
    Sei lieb gegrüßt.
    Tanja

  2. Annalena von Nummer Fünfzehn sagte:

    Liebe Tina,
    ich weiß genau, was du meinst :) Ich habe das zum Beispiel mit französischer Fischsuppe: Schwupps sitze ich im Sommer in einem Restaurant am Strand in Südfrankreich. Ich kann schon fast die Sonne auf meiner Nasenspitze spüren!
    Hab ein feines Wochenende!

    Liebe Gr´üße,
    Annalena

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