Familienrezept für klassische Rinderrouladen

Das tolle Rezept für die wahrscheinlich besten klassischen Rinderrouladen der Welt gibt es hier und heute. Ein Familiengeheimnis wird damit endlich gelüftet und bringt die tausendschöne Hausmannskost auf ein absolutes Spitzenniveau. Die unfassbar leckeren Rinderrouladen von Papi Tausendschön kommen ganz klassisch mit Rotkraut und Spätzle daher und gehören so ganz nebenbei nicht nur zu Weihnachten zu Herrn Tausendschöns absoluten Lieblingen. 

Übertreibungen gehören für Herrn Tausendschön einfach zu seinem Humor dazu. Aber es gibt natürlich Dinge, denen er so viel Ehrfurcht entgegenbringt, dass er damit nicht spaßt. 

Die besten klassischen Rinderrouladen der Welt sind so eine Sache. Er liebt sie. Das ist keine Übertreibung. Diese Hausmannskost der besonderen Art zaubern ihm ein Lächeln ins Gesicht, das kaum strahlender sein kann. Ich lächele beim Schreiben dieses Beitrags übrigens auch.

Selbst meine Schwiegereltern können dies ganz offen zugeben und bedauern die Tage, wenn Papi Tausendschön sie zubereitet und sie nicht in der Nähe sind. 

Übertrieben? Ganz und gar nicht.

Um sich am besten selbst ein Bild davon zu machen und diese herrlichen, perfekten super leckeren und einmaligen 

Klassischen Rinderrouladen mit Rotkraut und Spätzle von Papi Tausendschön

zu beurteilen, solltet Ihr sie einfach nachkochen. Sie sind einfach zu machen und kommen für ein Gericht dieser Art mit relativ wenigen Zutaten aus. Dieses klassische Rezept ist garantiert gelingsicher und ihr werdet begeistert sein. Die leckeren mürben Rinderrouladen sind geschmacklich ein Gedicht. Die tolle eingekochte Sauce dazu lässt einem das Herz aufgehen. Das perfekt dazu abgeschmeckte Rotkraut harmoniert ganz hervorragend mit den Rouladen und die klassischen Spätzle runden diesen Klassiker ab. Hausmannskost kann so einfach und gleichzeitig so edel sein. Übrigens – Papi serviert Rouladen ganz klassisch am ersten Weihnachtsfeiertag. Schon immer – eine Weihnachtstradition, die ich nicht missen wollen würde. Muss ich ja auch nicht.

Um es mit Herrn Tausendschöns Worten zu sagen:

„Das ist Papi Tausendschöns Geschenk an die Menschheit“.

Übertrieben? 

Probiert es einfach aus. Guten Appetit.

Hat Euch dieses tolle und klassische Rezept auch so gut gefallen? Dann müsst Ihr unbedingt auch Papi Tausendschöns perfektes Lasagne Bolognese Rezept probierten oder die einfach beste Gulaschsuppe. Alle weiteren leckeren Rezepte von Papi findet Ihr hier: Papi Tauendschöns Leckereien

Papis beste Rinderrouladen
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Papis beste Rinderrouladen mit Rotkraut und Spätzle Rezept

Portionen: 4 Personen

Zutaten

Für die Rouladen

  • 4 Rinderrouladen
  • 4 Scheiben mild geräucherten Bauchspeck, fein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 kleine Cornichons, fein gewürfelt
  • 4 TL Senf
  • 1/2 Bund Suppengrün (1-2 Karotten, 1/2 Stange Lauch, 1 kleines Stück Knollensellerie in groben Stücken
  • 1 Zwiebel in groben Stücken
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 ml trockenen Rotwein
  • 500 ml guter Rinderfond
  • Salz & Pfeffer

Für das Rotkraut

  • 1 kleiner Rotkohl
  • 2 TL Zucker
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 säuerlicher Apfel – Elstar z.B., geschält, gewürfelt
  • 2 EL Grieben oder Butterschmalz
  • 150 ml trockenen Rotwein
  • 150 ml Gemüsefond
  • 2 EL Apfelgelee
  • 2 Nelken
  • 2 Sternanis
  • 1 Stange Zimt
  • 4 Pimentkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz & Pfeffer
  • wer mag, schmeckt mit Balsamico ab

Für die Spätzle

  • 500 g Mehl
  • 5 Eier
  • 1 Prise Muskat
  • 1 TL Salz
  • 300 ml Wasser

Anleitungen

  • Die Zwiebel und Speckwürfel in etwas Butter in einer Pfanne anschwitzen – beides sollte weich aber nicht braun werden. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Rouladen von beiden Seiten salzen und pfeffer. Jeweils eine Seite mit Senf bestreichen und darauf die Zwiebel/Speck Masse und die feingewürfelten Cornichons verteilen. (Am besten rechts und links einen kleinen Rand frei lassen. Den kann man perfekt nach innen einschlagen vor dem Wickeln. So fällt auch keine Füllung heraus). Der Länge nach aufwickeln und ggfs. mit etwas Küchgarn oder einer Rouladennadel fixieren.
  • Die Rouladen in einem flachen Bräter von allen Seiten in etwas Butterschmalz scharf anbraten. Herausnehmen. Das kleingeschnittene Suppengrün und die Zwiebel im Bratenfett zusammen mit dem Tomatenmark scharf( es dürfen gerne Röstaromen entstehen) anbraten und mit dem Rotwein ablöschen. Etwas einreduzieren lassen. Dann mit die Rouladen dazu in den Bräter legen. Mit der Fond aufgießen. Den Deckel schließen und im vorgeheizten Ofen bei 180C ca, 1,5 Stunden schmoren.
  • In der Zwischenzeit die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen, den restlichen Kopf halbieren und den Strunk entfernen und in sehr feine Streifen schneiden (manche hobeln ihn auch). Kohlstreifen salzen und zuckern und kurz mit der Hand durchkneten und beiseite stellen.
  • Zwiebel in Schmalz leicht bräunen.Apfelstücke, Rotkohl und Apfelgelee hinzugeben Rotwein, Brühe und Gewürzen dazugeben und ca. 1-1,5 Stunden zugedeckt sanft köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz und evtl. Balsamico abschmecken.
  • Mehl, Eier, Wasser, Muskat und Salz verrühren. Alles gut „durchschlagen“ bis der Teig Blasen wirft. (ich habe von meiner Oma gelernt, dass man dies am besten mit einem Holzlöffel per Hand macht und nicht mit der Küchenmaschine)Den Teig ca. 10 Minuten ruhen lassen und danach nochmals kurz durchschlagen.
  • Den Teig portionsweise in eine Spätzlespresse geben und portionsweise in das kochende Wasser drücken. Ca. 2-3 Minuten köcheln lassen und danach mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf ein mit Butter bestrichenes Backblech, Auflaufform etc. verteilen. Kurz mit der Butter vermischen, damit die Spätzle nicht aneinander kleben. Diese Prozedur solange wiederholen bis der ganze Teig aufgebraucht ist.
  • Nach Ende der Garzeit die Rouladen "entfädeln", warmstellen, die Sauce durch ein Haarsieb passieren. NOchmals etwas einreduzieren lassen und mit dden Rouladen, dem Rotkraut und den Spätzle servieren.

Notizen

Papis Geheimtipp: Anstatt ganze Speckscheiben in die Rouladen zu wickeln, kleine Würfel anschwitzen und einrollen. So bleibt der Speck schön saftig und wird nicht zu trocken und zäh.

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