Matcha Buchteln mit Rhabarberkompott

Es gibt Dinge, die stehen schon ewig auf meiner imaginären Foodie To-Do List. Manche werden irgendwann umgesetzt, manche warten ewig darauf in der tausendschönen Küche ausgetestet zu werden, manche werden gemacht und dann von der Jury nicht mit 2x Ja bedacht, die landen dann irgendwo auf der „Kann man machen-muss man aber nicht“ – Liste und manche faszinieren mich dermaßen, dass ich wie wild daran rumexperimentiere.

Zu diesen Dingen gehört erstens: Matcha! Ich bin ganz ehrlich, ich bin kein Teetrinker, üüüüüüberhaupt nicht. Weder indischen, grünen, weißen und ostfriesischen schon gar nicht. Aber diese grüne Pülverchen muss man ja auch nicht unbedingt flüssig zu sich nehmen. Man kann Matcha auch super verbacken, vereisen, verkochen. Perfetto – Schritt eins erledigt.

Denn dümpeln auf der To-do Liste schon seit gefühlt drölfzig Jahren Buchteln rum. Erstens weil ich alles aus Hefeteig liebe, zweitens weil gebackene Dampfnudeln einfach zum schwäbischen Repertoire gehören müssen und drittens, weil sie so unheimlich fotogen sind, diese Hefeknubbelchen.

Und kaum sprach der Mund „fotogen“ aus, ratterte das Großhirn.. wie fotografiere ich diese Knubbels denn nur, worin backe ich sie? Und wißt ihr was.. es kam die Rettung. Die Rettung aus dem Norden der Republik! Da sitzt nämlich ein nicht allzu kleines Unternehmen, dass jede Woche ein tolles Sortiment an neuen praktischen und schönen Dingen auflegt. Ihr kennt sie bestimmt, diese verführerischen Auslagen in fast jedem Supermarkt, an denen man nie vorbeigehen kann ohne zumindest zu überlegen, ob man nicht doch was davon mitnehmen möchte. Also ich wäre diese Woche garantiert nicht an all den hübschen Sächelchen aus Emaille & Co. aus der Hofküche von Tchibo vorbeigekommen. Wie gut, dass ich sie schon habe, dann bleibt mir der Kampf am Regal erspart ;-) Aber seht selbst wie gut sich die Matcha Buchteln in der weißen Emaille-Auflaufform macht. Ich habe übrigens gleich die große genommen, ihr wisst schon aus Gründen der Hefeliebe. Es gibt sie aber auch noch in klein und eine Kastenform gibbet auch noch. Da wird dann demnächst mal das nächste Projekt, das auf der To-Do Liste dümpelt abgearbeitet – Brot.. mal sehen.. vielleicht ja auch mit Matcha :-) Vielleicht werde ich aber auch hier fündig.. lasst euch überraschen!

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[tab title=“Zutaten“]
500 g Mehl
200 ml Milch
2 Eier
2 Päckchen Trockenhefe
110 g Butter
8 EL Zucker + 3 EL für die Füllung und den Kompott
2 TL Matcha
1 Prise Salz
3-5 Rhabarberstangen
2 EL gehackte Pistazien
3 EL Grenadinesirup
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[tab title=“ingredients“]
Zutatenliste auf englisch
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[tab title=“Zubereitung“]
Milch zusammen mit der Butter in einem Topf geben und langsam erhitzen bis die Butter vollständig geschmolzen ist.  Vom Herd nehmen.  In einer Schüssel Mehl, Matcha, Salz, Hefe und Zucker mischen. Das Ei grob verquirlen und zusammen mit der lauwarmen Milch zu den trockenen Zutaten geben. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten  An einem warmen Ort zugedeckt für ca. 45 Minuten ruhen lassen bis sich der Teig ca. verdoppelt hat. In der Zwischenzeit 1 Rhabarberstange waschen und in sehr feine Stücke schneiden und mit 1 EL Zucker und den gehackten Pistazien vermischen. Den restlichen Rhabarber für den Kompott ebenfalls waschen und in ca. 8-10 cm lange Stücke schneiden. Zusammen mit dem Grenadine Sirup und dem restlichen Zucker in einen Topf geben.

Den Hefeteig aus der Schüsseln nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmal gut durchkneten. Zu einer Rolle formen und 12 gleich große Stücke abschneiden. Diese jeweils nochmal mit dem Wellholz ausrollen, etwas von der Rhabarber-Pistazienmischung in die Mitte geben und dann den Teig darüber schlagen und eine Kugel daraus formen. Mit allen 12 Stücken gleich verfahren. Nun die Teilkugeln mit der Nahtseite nach unten in die gefettete und bemehlte Auflaufform geben und nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 180C vorheizen. In der Zwischenzeit den Rhabarber zusammen mit dem Grenadine Sirup und Zucker aufkochen und je nach Geschmack weicher oder halbfest garen. Zur Seite stellen.

Die Buchteln in den Ofen geben und ca. 20-30 Minuten backen. Mit Puderzucker bestreuen und zusammen mit dem Rhabarberkompott genießen.
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[tab title=“preparation“]
Zubereitung auf englisch
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*Dieser Beitrag ist das Endprodukt einer toll tollen Kooperation mit Tchibo. Es war mir ein Fest!

12 Kommentare
  1. Steffi sagte:

    Hallo Tina,
    ich liebe Matcha und Rhabarber! Das ist einfach das perfekte Rezept für mich :) Mich lacht jedes Foto an und jetzt hab ich echt Hunger :D
    Danke für die schöne Idee :)
    Liebe Grüße,
    Steffi

  2. Denise sagte:

    Liebe Tina,
    damit hast du meinen geschmack 300%ig getroffen.
    1. Buchteln <3
    2. Matcha <3
    3. Rhabarber <3 Hach!
    Ach ich leg nochmal 100 % für das Emaille-Geschirr drauf, das lieb ich nämlich auch sehr :)

    Liebe Grüße,
    Denise

    • Tina sagte:

      Meine liebe Denise, das freut mich jetzt aber 400% – dein tolles Kompliment <3 Vielen lieben Dank!!!!

  3. Annalena sagte:

    Mensch Tina,
    bei Matcha bin ich mir nie ganz sicher…manchmal mag ich ihn unheimlich gerne, dann finde ich ihn wieder zu bitter und zu grasig. Aber in Buchteln kann ich ihn mir eigentlich ganz gut vorstellen! Und mit dem Rhabarber hast du mich eh, ich ess alles mir Rhabarber. Und viel davon :)

    Liebe Grüße,
    Annalena

    • Tina sagte:

      Liebe Anna-Lena, von mir aus könnte die Rhabarberzeit auch ganzjährig unterwegs sein :-))

      LG Tina

  4. Jana sagte:

    Liebe Tina,
    so ein tolles Rezept und sieht richtig lecker aus! Ich mag Matcha ja auch total gern!
    Drücke dich
    Jana

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