Ossobuco vom Lamm

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Eines der meist besprochenen Themen der Menschheit ist und bleibt das Wetter. Das Wetter von gestern, von heute und natürlich von morgen. Jeder kann da mitreden oder mitdiskutieren. „War es im letzten Jahr genauso? Wann habe ich das letzte Mal Schnee gesehen? Macht es Sinn, im Herbst an die Nordsee in den Badeurlaub zu fahren? Wenn es Hunde, Katzen und Frösche regnen würde, dann würde das genauso aussehen wie jetzt!“

Im Grunde spielt es auch keine Rolle, wie man das Wetter findet, denn es gibt immer auch eine andere Meinung dazu. Und alle haben irgendwie immer auch Recht… oder nicht.

Wo wir übergangsweise zu einem anderen, ebenfalls meist besprochenen Thema kommen, dem Essen.

Die einzigartige Verbindung zwischen dem Wetter und dem Essen findet sich am klarsten, wenn man von saisonaler Küche spricht oder auch regionaler Küche (wetterbedingt ist die halt anders als woanders). Gerne auch ein „Kann man schon Grillen?, Jetzt wäre ne Suppe prima. Heute ist mir nach was Leichtem“. (Beim Letzteren käme der Satz nicht über Herrn Tausendschöns Lippen) Es gibt aber auch Dinge, die man unabhängig vom Wetter, der Jahreszeit, der Region oder der Saison einfach immer mag.

Für uns ist das: Lammfleisch!

Dieses sehr zarte, im Geschmack milde, aber eben doch würzige Fleisch essen wir in allen Variationen das ganze Jahr über. Wetterunabhängig.

Das liegt ganz einfach daran, dass Lammfleisch so herrlich schmackhaft ist und auch in der Zubereitung seine große Vielseitigkeit zeigt. Es gibt einem eine Unmenge an kulinarischen Möglichkeiten.
Wenn es sich dann auch noch um europäisches Lammfleisch handelt, welches auch durch nachhaltige Weidewirtschaft seine so hohe Qualität entwickelt, dann kann sich der Küchenchef mit einem guten Gefühl so richtig austoben. 

Man kann aus allen Teilstücken vom Lamm etwas Herrliches zubereiten, je nach Geschmack (und ja, natürlich geht das auch wetterbedingt), Lust und Laune. Klassische Lammkeule, mit Kräuterkruste, Lammkarree oder auch als Gulasch, vielleicht orientalisch?
Ob aus England, Irland oder Frankreich kommend, eignet sich dieses zart-rosa Geschmackserlebnis ganz wunderbar für unser heutiges tolles Schmorgericht Ossobuco.

Einfach herrlich.

Ossobuco vom Lamm mit Rataouille Risotto

Portionen: 4

Zutaten

  • 1-2 Lammkeule vom Metzger in Scheiben sägen lassen
  • 2 Karotten
  • 1/2 kleine Knolle Sellerie
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Zwiebeln
  • 500 g Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 ml Rotwein
  • 1 l Fleischbrühe
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Olivenöl

Ratatouille Risotto

  • 1 kleine Zucchini
  • 1/2 Aubergine
  • 1 rote Paprika
  • 2 rote Zwiebeln
  • 500 g stückige Tomaten, evtl noch kleiner gehackt
  • 250 g Risotto Reis
  • 100 ml Rotwein
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Butter, gewürfelt
  • 40 g Parmesan gerieben
  • je 2 Zweige Thymian und Rosmarin

Anleitungen

  • Die Lammkeulenscheiben salzen, pfeffern und in etwas Mehl wenden. In einem ausreichend großen Bräter Olivenöl erhitzen und die Scheiben jeweils von beiden Seiten scharf anbraten. Fleisch herausnehmen. 
  • Gemüse und Zwiebeln waschen bzw. schälen und in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden. Tomaten kurz mit kochendem Wasser überbrühen, abschrecken und häuten. Ebenfalls in Würfel schneiden.
  • Das Gemüse in den Bräter geben und mit Tomatenmark so lange schmoren, bis es leicht gebräunt ist. Mit Rotwein ablöschen und etwas reduzieren. Die Tomatenwürfel zugeben und mit der Brühe aufgießen.
  • Knoblauch, Lorbeer, Thymian und Rosmarin zugeben. Die Lammscheiben zugeben und den Bräter verschlossen im Backofen bei 180C ca. 1,5 Stunden weich garen.
  • In der Zwischenzeit für das Risotto die Zucchini waschen und in sehr feine Würfel schneiden. Die Aubergine ebenfalls fein würfeln. Paprikaschote schälen und entkernen und würfeln. Alles in etwas Olivenöl kurz anschwitzen und beiseite stellen.
  • Zwiebeln fein würfeln und in etwas Olivenöl in einem Topf glasig anschwitzen. Reis zugeben und mit dem Rotwein ablöschen. Die gehackten Tomaten zugeben und mit der Gemüsebrühe begießen. Ca. 15 Minuten bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Rühren kochen. Sobald der Reis den größten Teil der Flüssigkeit aufgenommen hat, die Butterwürfel und den Parmesan unterrühren. Die Ratatouillewürfel unterheben.
  • Lammkeulenscheiben aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Die Sauce durch ein Sieb passieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Risotto auf Tellern anrichten, Ossobuco darauf anrichten, mit Sauce beträufeln und sofort servieren.

* Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit „Probier Lamm“  entstanden. 

4 Kommentare
  1. Kai sagte:

    Wow,

    ein klasse Gericht, das könnte ich bei jedem Wetter essen, egal ob’s draußen warm oder kalt ist. Was empfiehlst Du für einen Rotwein zum Schmoren der Lammscheiben und fürs Risotto?

    Grüße
    Kai

    • Tina sagte:

      Hallo Kai, ich mag Ossobuco auch in jeder Form… wie fast alle Schmorgerichte :-) Ich habe dieses Mal den Südtiroler Grauvernatsch genommen, den wir auch dazu getrunken haben. Sehr lecker :-)

      Liebe Grüße

      Tina

  2. Claudia sagte:

    MMMH, das sieht wirklich köstlich aus. Leider komme ich im Moment nicht dazu, wegen unseren kleinen Kids, groß zu kochen. Das Rezept wird aber von mir schön gespeichert. Werde ja irgendwann wieder etwas mehr Zeit haben :)

    LG
    Claudi

    • Tina sagte:

      Hallo liebe Claudia – aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben :-))) Vielen lieben Dank! Liebe Grüße Tina

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