Dieser Beitrag enthält Werbung.

Es gibt ja viele Sachen, die sich mit mehreren Namen schmücken dürfen. Teppich zum Beispiel. Wie jetzt?? Ja klar, das können nur die Hochdeutschen sich wieder fragen. Auf einem Teppich kann man gehen, einen Teppich kann man staubsaugen und manches auch darunter kehren und die Schwaben können sich sogar mit einem zudecken?? Klar, nech?? Die Decke, mit der man sich zudeckt, kann im Ländle auch gut und gern mal „Deppich“ heißen. Also nicht verwundert gucken, wenn euch mal jemand bittet, ihn unter den Teppich zu legen. Ihm ist dann nur kalt!
Pfifferlinge können auch Eierschwämme, Eierschwammerln sein  – schmecken tun sie immer und unter jedem Namen sensationell.
Und genau so eine multiple Persönlichkeit habe ich heute hier auch zu Gast. Ihr kennt sie bestimmt, die wunderschöne leckere orange Schönheit, oder? Aber wie heißt sie nur? Heißt sie nun Kaki, Sharon oder Persimon? Tja, das ist so eine verzwickte Sache. Es gibt sie alle drei – das orange Lecker-Trio sozusagen.

Die Kaki ist wohl die bisher verbreiteste von den dreien – sie sollte vor dem Essen geschält werden, schmeckt leicht bitter und man isst sie am besten nur vollvollreif.
Die Sharonfrucht ist sozusagen die festfleischige Cousine aus Israel, denn aus der Sharonebene kommt sie. Sie kann wie ein Apfel verspeist werden – mit Schale. Ist aber auch noch etwas bitterlich.
Und mein heutiger Gast ist die Persimon® ! Und genaugenommen ist sie auch die einzige, die sich so nennen darf, denn der Namen wurde rechtlich geschützt und darf nur für die aus Valencia von einem Hersteller angebauten Schönheiten genommen werden. Sie ist leicht süßlich, eignet sich, wie sich hier herausstellen wird, hervorragend zum Backen, kann pur zum Pausenbrot als „Schnitzle“ mit in die Vesperbox, passt zum Frühstücksjoghurt genauso gut wie zur Käsestulle.
Persimon

Kaki_01_web

Zutaten

Für eine große Pie (26cm) oder 4-5 kleine

  • 450 g Mehl
  • 10 g Zucker
  • 220 eiskalte Butter in Würfeln
  • 250 ml eiskaltes Wasser
  • 6 cl Apfelessig
  • 1 Tl Salz
  • 200 g Mascarpone
  • 200 g Frischkäse
  • 1 Ei
  • 1 EL Amaretto
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Mandelextrakt
  • 5 EL Mandelblättchen
  • 3-4 Persimon®

Kaki_02_web-collage

Zubereitung

Für den Teig die kalten Butterstücke in das Mehl geben. Mit den Händen die Butterstücke „zerbröseln“, so dass die Butterstücke noch ca. die Größe einer Erbse haben. Nun den Zucker und das Salz zugeben. Den Essig hinzufügen und dann das eiskalte Wasser löffelweise hineingeben. Alles solange kneten bis ein elastischer, glatter Teig entstanden ist. Das kann gut und gerne 10 Minuten dauern – je elastischer der Teig ist, desto besser läßt er sich anschliessend verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie packen und für mindestens 3-4 Stunden in den Kühlschrank legen. Es geht natürlich auch über Nacht.
Für die Füllung die Persimon® waschen und abtrocknen. In Scheiben schneiden und daraus dann ca. 2cm große Würfel schneiden.
In einer Schüssel Mascarpone, Frischkäse, Ei und Zucker glattrühren. Anschliessend kurz den Mandelextrakt und die Mandelscheiben unterheben. Die Persimonstücke hineinrühren.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 2/3 des Teig ausrollen und die gefettete Form damit auslegen. Rand nicht vergessen! Die Füllung hineinfüllen und einigermaßen glatt streichen. Das Drittel des Teig ebenfalls ausrollen und als Deckel auf die Pie legen. Wer will kann sich hier kreativ voll austoben  – ich habe geflochten. Kann aber muss nicht! Lediglich solltet ihr darauf achten, dass falls ihr einen kompletten Deckel über die Füllung gebt, dass dieser mindestens 1 mittelgroßes Loch hat, aus dem die heiße Luft entweichen kann. Ränder gut andrücken und mit einem verquirlten Eigelb bestreichen. Im auf 180C Umluft vorgeheizten Ofen ca. 30-35 Minuten goldbraun backen.

kaki_06_web
Kaki_02_web

* Dieser Beitrag ist in  Zusammenarbeit mit Persimon® entstanden.