Papis Piccata Milanese

Unser heutiges Rezept ist ein absoluter Klassiker der italienischen Küche – und unserer. Papi Tausendschön’s weltberühmtes Piccata Milanese. Die herrlich fruchtig-würzige Tomatensauce und die einzigartigen und unfassbar zarten und goldbraunen panierten Schnitzel(chen) sind eine Offenbarung. Eins unserer absoluten Lieblingsgerichte.

Als Herr Tausendschön und ich vor fast 10 Jahren überlegten von Hamburg zurück in meine Heimat nach Baden zu ziehen, brachte er sein unschlagbares Argument für den Umzug:

Piccata Milanese von meinem Papi.

Diese unfassbar knusprigen und köstlichen kleinen Schnitzel mit Spaghetti und Tomatensauce hatten es ihm (und uns allen) immer schon angetan. So gesehen hat Papi Tausendschön, mit seiner einzigartigen Kochkunst, geholfen einen Norddeutschen in den Süden zu bringen. 

Aber warum lieben wir alle in der Familie Tausendschön diesen italienischen Klassiker so sehr?

Piccata alle Milanese ist ja nicht anderes als „ein kleines Stück“ feingeschnittenes Kalbfleisch, welches paniert wird. Mailänder Art eben!

Wer Papi Tausendschön’s Rezept einmal probiert hat, wird damit nie wieder aufhören wollen – selbst die Norddeutschen Tausendschön’s kommen aus dem Schwärmen nicht heraus – und selbst die Österreicher in der Familie sind hin und weg – mehr geht nicht.

Sein traditionelles und unwiderstehlich leckeres

Piccata Milanese

serviert er mit selbstgemachten Spaghetti und einer fruchtig-frischen-würzigen Tomatensauce (die er liebevoll lange einkocht). 

Seine selbstgemachten Semmelbrösel veredeln diese herrlichen kleinen Schnitzel, für die Herr Tausendschön früher immer 750 Kilometer gefahren ist. Seine köstliche Panade besteht eigentlich nur aus Semmelbröseln, Ei und ein bißchen Mehl (man könnte auch Parmesan dazu geben, so will es wohl das Original Rezept aus Italien) aber so sind es die besten kleinen Schnitzelche der Welt für uns – die wir auch sehr gerne zu Risotto oder Spargel essen.

Bei den Tausendschön’s verwenden wir Kalbfleisch (Rücken) für unsere Schnitzel, Ihr könnt aber auch Schweinerücken nehmen. Der Rücken eignet sich am besten, da es sich um ein kurzfaseriges Fleischstück handelt und beim Braten so zart bleibt.

Kleiner Tipp: Wir nehmen Butterschmalz zum Anbraten. Lasst das Fett in der Pfanne richtig heiß werden, so zieht in die Panade nicht zu viel Fett ein. Danach gerne auf z.B. einem Küchentuch zum kurzen Ruhen legen, so tropft noch etwas Fett ab. Die flachen Kalbsschnitzel werden so Innen herrlich saftig und zart und aussen knusprig und goldbraun.

Natürlich könnt Ihr auch auf das Kalbfleisch verzichten und stattdessen Fisch, Geflügel oder auch Zucchini, Auberginen oder Kürbis panieren und braten – der Butterschmalz ist auch durch Pflanzenöl zu ersetzen.

Guten Appetit.

Hat Euch Papi Tausendschön’s Piccata Milanese auch so toll gefallen wie uns?

Dann solltet Ihr unbedingt auch seine perfekten Spinatknödel – Strangolapreti probieren und seinen besten schwäbischen Kartoffelsalat – auch als tolle Grillbeilage geeignet.  Diese beiden und viele weitere Rezeptideen von Papi Tausendschön findet Ihr bei uns. Einfach Papi Tausendschön in unsere schnelle Suche eingeben und Ihr findet alle seine Rezepte.

Den vollen Überblick über unsere tausendschöne Rezeptwelt gibt es hier: Alle Rezepte

Alle unsere Rezepte sind von uns gedacht, gekocht, gebacken und gegessen worden – garantiert gelingsicher.

Nichts mehr verpassen? Dann abonniert doch einfach unseren Newsletter. Am Ende der Woche bekommt ihr ganz automatisch eine Zusammenfassung aller neuen und aktuellen Rezeptideen. An jedem Seitenende bei uns könnt ihr Euch einfach, schnell und unverbindlich dafür anmelden.

Papis Piccata Milanese Rezept

Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 4 Schnitzel aus dem Kalbsrücken à 100 g wir halbieren die Schnitzel immer – ergibt pro Person 2 kleine Schnitzelchen
  • 2 Eier, verquirlt
  • 100 g Mehl
  • 250 g Semmelbrösel selbstgemacht oder vom Bäcker
  • 5-6 EL Butterschmalz
  • Salz & Pfeffer

Papis Tomatensauce

  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Dose Tomaten (440g) San Marzano oder Datterini
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin

Außerdem

  • 400 g Spaghetti
  • Parmesan
  • Basilikum

Anleitungen

  • Zwiebel und Knoblauch in einem Topf mit dem Olivenöl anschwitzen. Zucker und Tomatenmark dazugeben, etwas karamellisieren lassen und mit den etwas kleingeschnittenen Tomaten ablöschen. Die Tomatendose mit 1/2 Wasser und 1/2 Gemüsebrühe füllen und zu den Tomaten geben. Thymian, Lorbeerblatt und Rosmarin dazugeben und alles abgedeckt ca. 60 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Schnitzel unter Klarsichtfolie dünn ausklopfen und einmal in der Mitte durchschneiden. Beidseitig salzen und pfeffern, durch Mehl wenden. Schnitzel durch die verquirlten Eier ziehen und anschließend in den Semmelbröseln panieren.
  • Butterschmalzin einer Pfanne erhitzen und die Schnitzel beidseitig goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtupfen.
  • Spaghetti nach Packungsanweisung zubereiten, mit der Tomatensauce vermischen und zu den Schnitzelchen servieren.

Notizen

TIPP: Wir machen unsere Semmelbrösel grundsätzlich selbst – perfekte Resteverwertung für altbackenes Weißbrot, Baguette oder helle Brötchen
TIPP: Wer mag, kann auch gerne 3-4 EL geriebenen Parmesan unter die Semmelbrösel mischen.
 

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Rezept bewerten