Pizza Margherita

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Wir sind, wie die meisten Menschen, auf der Zielgeraden Richtung Weihnachtsfest abgebogen und kurz dahinter dann auch schon Richtung Silvester unterwegs.

Der alljährliche Debattierclub, der sich innerhalb der gesamten Familie von Nord nach Süd daran macht das Weihnachtsessen in jedes Detail zu zerlegen, zu bewerten und gegebenenfalls aufeinander abzustimmen, verstummt so langsam. Ich liebe es den altklugen Ratschlägen von Herrn Tausendschön zu lauschen :“Meinst Du nicht, dass dazu auch Blumenkohl passen würde oder ein Schnitzel?“ oder die Anmerkungen meiner Schwiegermutter:“ Wir mögen dazu lieber Rosenkohl, aber Rotkohl hat ja auch was. In jedem Fall eine Suppe vorne weg…“

Wir besprechen eigentlich immer alles, wirklich alles, wenn es um die Feiertagsmenüs geht, um dann am Ende, wie jedes Jahr, mit sehr viel Freude das Gleiche wie letztes Jahr und die Jahre zuvor zu essen.

Aber das eigentliche Problem ist doch, was isst man in den Wochen und Tagen vor den Feiertagen? Gibt es überhaupt ein würdiges und sinnvolles „Davor“? Isst man besser besonders leicht oder ( Herr Tausendschön hört mal kurz weg ) besonders wenig? Isst man weniger aufwendig oder doch raffinierter  oder isst man einfach mal nix?

Wir machen es uns da eigentlich immer sehr einfach. Wir essen was wir mögen. Immer! Nicht nur vor Weihnachten. Und wir mögen Pizza. Naja, wir lieben Pizza. Immer – nicht nur vor Weihnachten!Am besten selbstgemacht, versteht sich – mit dem weltbesten Pizzateig (sagt das nicht jeder der gefühlt drölfzig Millionen Pizzateigrezeptkreateure?) Mit einem guten Schuss Olivenöl im Teig. Ich benutze hierzu gerne das leckere, fruchtige OLIO EXTRA VERGINE DI OLIVA „ORIGINALE“ von Bertolli, das perfekt zu unserer Lieblingspizza passt.

Apropos Lieblingspizza, es gibt ja wundersame Pizzakreationen, bei denen es mich ehrlichgesagt etwas schüttelt.. Dönerpizza, Pizza mit HotDogs, dieses nicht tot zu kriegende Pizza Hawai Dingens, Schokoladenpizza.. Echt.. nicht wirklich, oder? 

Bei uns gibt es oft ganz einfach „nur“ eine Pizza Margherita, sozusagen die Mutter aller Pizzen. Basta!

Wusstet Ihr, dass der Überlieferung nach im Jahre 1889, eine zur heutigen Zeit vergleichbare Pizza, in Neapel für König Umberto I und seine Frau Margherita hergestellt worden sein soll? Natürlich gemacht in den passenden Nationalfarben, grüner Basilikum, weißer Mozzarella und roten Tomaten.

Und natürlich mit viel reinem und gesunden Olivenöl im Teig und in der Tomatensauce und am Schluss noch ein bißchen on top. Basta!

Pizza Margherita

Zutaten

  • 450 g Mehl 550
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Hartweizengries
  • 25 g frische Hefe
  • 50 ml gutes Olivenöl
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz

Tomatensauce

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Zucker
  • 1 Dose Tomaten (ich nehme immer ganze, da kann ich die Strunke etc. selbst noch entfernen
  • 1 TL Tomatenmark
  • 3 EL gutes Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • evtl etwas Oregano

Belag

  • 2 Kugeln Büffelmozzarella
  • 1/2 Bund Basilikum

Anleitungen

  • Hefe in das lauwarmes Wasser bröseln, Zucker hinzugeben und verrühren bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat. Ca. 10 Minuten ruhen lassen.
    Das Mehl und die restlichen Zutaten zu dem Hefegemisch geben und alles ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
    Eine Kugel formen und diese in eine geölte große Schüssel geben und abgedeckt (mit einem feuchten Geschirrtuch) ca. 1 Stunde gehen lassen.
  • Für die Sauce den Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen. Knoblauch zusammen mit dem Tomatenmark 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Geschälte Tomaten hinzufügen und zerdrücken. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und 8-10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
  • Ofen inkl. Blech(en) auf 250°C vorheizen. Nun Teig in 3-4 große Kugeln teilen, kreisförmig dünn ausrollen. Teig auf einen Pizzaschieber legen. 2-3 EL Tomatensauche pro Pizza verteilen, Mozarella (zerzupft oder in SCheiben) darauf verteilen und mit der Hälfte des Basilikums bestreuen.
  • Pizzen auf das heiße Blech geben ca. 15 Minuten backen. Herausnehmen und und mit etwas Olivenöl und dem restlichen Basilikum beträufeln. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer passt übrigens auch hervorragend.

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Bertolli entstanden. Buon Appetito! Basta!