Ich bin ja bekannterweise ein Rhabarberjunkie.. Kann es kaum erwarten,bis ich die ersten Stangen irgendwo erblicke und sobald es losgeht, rattert es in meinem Kopf,, „Wie verbacke ich ihn?“ „Was kann man damit kochen?“ „Soll ich tatsächlich Sirup selbst einkochen?“ “ Was wäre eigentlich mit Rhabarbereis?“ und überhaupt… kann man Zimtschnecken eigentlich auch „verrhabarberisieren“? Kann man! Das habe ich auf alle Fälle schonmal rausgefunden. Und Herr Tausendschön, der sonst Rhabarber „hasst“ und mit einem Spitzmaulfroschgesicht sonst immer nur ein gepresstes „uuuuuuhhhhddddosistabersauuuuer“ rausbekommt, hat herzhaft zugegriffen. Vielleicht sollte ich zukünftig alles ungeliebte Obst und Gemüse in einen Hefeteig wickeln.. ok… ich glaube Kresseheferollen sind nicht so der Hit, oder??
Zutaten (für 6 relativ große Schnecken)
400 g Mehl
200 ml lauwarme Milch
1 Päckchen Trockenhefe
150 g Zucker
100 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 Ei
3 Stangen Rhabarber
50 g Zucker
1 Vanillestange
1 daumengroßes Stück Ingwer
Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf den Rhabarber, 50 g Zucker, Vanillestange und Ingwer) in eine Rührschüssel geben. Alles mit dem Knethaken des Rührgerätes zu einem Teig verkneten. Dieser ist anfangs noch ziemlich klebrig, also nicht erschrecken, das soll er auch sein. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1,5 Stunden gehen lassen. In der Zwischenzeit den Rhabarber schälen und in Stück schneiden, zusammen mit dem Zucker, der Vanilleschote und dem kleingehackten Ingwer ca. 20 Minuten ziehen lassen. Danach alles in einen Topf geben und weichkochen. Der Rhabarber sollte zerfallen und alles soll eine Art Brei werden. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit etwas Mehl bestreuen und auf der bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, bis er elastisch wird und nicht mehr klebt. Ausrollen.
Nun die Vanilleschote aus dem Rhabarberbrei fischen und diesen dann auf dem Teig verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in ca. 5cm breite Rollen schneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen und nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 175C Umluft vorheizen und die Schnecken ca. 15-20 Minuten backen. Sie schmecken lauwarm oder kalt. Fertig!

12 Kommentare
  1. Sonntags-ist- Kaffeezeit sagte:

    Hallo, schaut ja gigantisch lecker aus. Da ich heute Rhabarber gekauft habe und ich dein Bild gerade auf Instagram gesehen haben muss ich die morgen machen. Hast du die in der runden Form gebacken, oder doch wie beschrieben auf ein Backblech gebacken? Liebe Grüße Tina-Maria

  2. Heimgemacht sagte:

    Liebe Tina,
    ich bin ganz begeistert… das hört sich wirklich toll an und ist eine super Idee!
    Vielen Dank dafür! Und die Fotos sind, wie immer, wunderschön!
    Liebe Grüße,
    Silke

  3. Kevin Buch sagte:

    Hoi Tina,

    Wahnsinnig lecker schaut das aus. Und hier bei mir noch immer kein Rhabarber in Sicht :O

    Schönes Wochenende und liebste Grüße, Kevin

  4. Elke sagte:

    Wir haben heute deine Rhabarberschnecken gebacken und genossen.
    Die Kombination mit dem Ingwer ist der Hammer, hoffe bald ist auch der Rhabarber im Garten soweit.
    Viele lieben Grüße
    Elke

  5. Miri la Piri sagte:

    Hallo :)
    Ich bin grade bei Pinterest über deine Backwerke gestolpert, also, meine Favoriten waren beide zufällig von dir wie ich hinterher gesehen habe, und deshalb muss ich jetzt auch was schreiben :)
    Die Rhabarbertafte aus dem anderen Post ist gerade in der mache, also, der Mürbeteig wartet im Kühlschrank. :)
    Ich kann es aber auch kaum erwarten diese Rhabarberschnecken auszuprobieren, die schmachten mich richtig an.
    Hach, ich liebe backen :)
    Heute erstmal wieder ein Kilo Rhabarber abgeräumt, wieder welchen bekomme ich erst wieder nächsten Mittwoch, wenn Markt ist, mir bangt schon, dass der Vorrat bis dahin nicht durchhält! :)
    Was mich interessieren würde: Welche Größe ist denn die Springform, die du für die Schnecken hier genommen hast?
    Die sieht nämlich eher so mittelgroß aus.

    Und: wie mache ich Rhabarbermus haltbar? Ich kenne nur Kompott kochen, also mit so eins, zwei Esslöffeln Zucker, aber dann hält das doch nicht lang, sondern paar Tage im Kühlschrank?

    Aber eigenen Rhabarber für die nicht Rhabarber-Saison zurücklegen, das wär ja klasse <3 :o

    Liebe Grüße!

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