Manchmal sind die ganz einfachen Dinge die Besten… oder wie sagt man so schön: „Weniger ist mehr“. Irgendwie habe ich für mit allerlei Schnickschnack verzierte Fondanttorten zwei linke Hände, weshalb ich sie auch lieber auf den Blogs von euch Tortentausendsassas bewundere anstatt selbst Hand anzulegen. Ich bleibe, wie der Schuster bei seinen Leisten, bei „normalen“ Kuchen. Da bewege ich mich auf sichererem Terrain ( was nicht heißt, dass ich hier begnadet bin), hier ist es auch wurschd ob mal der Boden etwas höher, die Oberfläche nich mit dem Milimetermaß glattgezogen ist  – eben genau das richtige für meine kleinen Patschehände.

Genau so einen simplen Sonntagnachmittagskuchen habe ich euch heute mitgebracht. Einen altmodischen aber extrem leckeren Orangen – Guglhupf, so wie ihn meine Omi auch hätte machen können. ( Apropos Omi – mein nächstes Projekt steht an. Eine Woche lang werde ich meine allereigensten kulinarischen Kindheitserlebnisse nachkochen. Meine Lieblingsgerichte, die meine beiden Omis immer für mich gemacht haben – ihr dürft gespannt sein, was meine beide Besten zu bieten hatten) Übernächste Woche geht es los :-)

 Ich hab das Rezept aus der Lecker November 2013 leicht abgewandelt.
Zutaten:
200 g weiche Butter

350 g Mehl

2 TL Backpulver

250 g Zucker

4 Eier

150 ml Buttermilch

Saft einer halben Orange

Für den Sirup

2 Orangen

75 g Puderzucker

Zubereitung 
Backofen auf ca. 175C vorheizen
 Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier einzeln dazugeben. Mehl und Backpulver mischen und löffelweise dazugeben. Danach die Buttermilch und den Orangensaft dazumischen und auf höchster Stufe noch ca. 2 Minuten rühren. ( Der Teig sollte „schwer reissend“ vom Löffel fallen). Teig in die eingefettete Form füllen und auf der unteren Schiene ca. 55. Minuten backen.
Am Besten kurz vor Backzeitende bereits eine Stäbchenprobe durchführen.

Während der Backzeit, könnt ihr den Sirup vorbereiten.
Dafür die Orangen pressen und in einem Topf erwärmen und den Puderzucker darin auflösen.
Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt ( noch in der Form) mit einem Schaschlickspieß einstehen und einen Teil des Sirups darüber träufeln. Abkühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen. Hier dann den Rest des Sirup darübergeben und vollständig abkühlen lassen.

20 Kommentare
  1. gutesfuerleibundseele sagte:

    Für so einen saftigen Buttermilch-Orangen-Kuchen lass ich jede Torte stehen! Noch ein ordentlicher Klecks Sahne drauf….mmmhhh…viel mehr braucht man nicht zum Sonntags-Glück :-)
    LG Renate

  2. Anja sagte:

    Die "LECKER" hat doch einfach immer wieder traumhafte Rezepte. So wie Du den Kuchen in Szene gesetzt hast könnt Ich jetzt ein Stück abbeißen. :-)
    Süße Grüße,
    Anja

  3. Mami Made It sagte:

    Lecker! Die einfachen Dinge sind doch immer die besten. Ich bin für Schnickschnack in der Küche auch nicht zu haben. Bei mir muss Küche ratzfatz erledigt sein und trotzdem schmecken.
    :)
    LG
    Petra

  4. designbygutschi sagte:

    Oh … LECKER …
    Ich mag diese einfachen Kuchen ohne SchnickSchnack …. die schmecken oft am Besten …
    Überhaupt muss man jetzt das Winterobst genießen ….
    Ich bin zwar diese Woche bei den Erdbeeren schwach geworden …. aber grundsätzlich bin ich ein Fan Obst zur Jahreszeit passend zu kaufen …

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Sonntag
    Herzliche Grüße
    Jutta

    • admin sagte:

      Dankeschön Jutta… ich hab dieses Wochenende eine unbändige Lust auf Feigen… aber is nich… so ein Mist!! :-))

      Liebe Grüße
      Tina

  5. Claire Gerhard sagte:

    Der Kuchen sieht mega lecker aus!!!! Ich werde ihn bald mal nach backen… geht ja auch raaatzfatz und ab und zu auf deinem Blog vorbeischauen. Ich freue mich schon (: Gefällt mir alles sehr gut! Ganz liebe Grüße (;

  6. Anonym sagte:

    Die eine Seite ist schon beträufelt…. jetzt warte ich darauf, die andere Seite zu bearbeiten und dann morgen zu genießen. Habe noch ein wenig Grand Manier rein gemischt. Bin gespannt.
    Cori

  7. Anonym sagte:

    Also, super lecker. Ist bei den Gästen sehr gut angekommen und erinnerte an "alte Zeiten"… so hätte er "früher" auch immer geschmeckt. Danke dir für das tolle Rezept!
    Cori

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