Fluffiger Hefezopf

Es geht nichts über einen super fluffigen, lecker saftigen Hefezopf aus süßem Teig. Dieser heute ist nach einem Rezept aus Omas altem Büchlein gebacken, ganz traditionell. Mit wenigen gängigen Zutaten – ohne langes Vorbereiten, Vorteigen und besonderen Flechttechniken.

Manche Leute nennen diesen Hefezopf Brioche, im Nachbarland hört er auf den Namen Striezel, oft wird er zu Ostern serviert, ich habe gehört, Zimt schleicht sich bei manchen auch hinein. Es gibt ihn gefüllt, gekranzt, mit Rosinen und ohne, Hagelzucker oder Mandeln obendruff.. ach ich weiß nich!

Bei mir gibt es heute, ganz nach Omas schwäbischer Tradition… einfach nur einen Hefezopf! Ohne Schnickschnack und ohne Rosinen (Zibeben würde meine Oma jetzt sagen). Es gab ihn früher Samstags, weil man sich da ja noch keinen „richtige“ Sonntagskuchen gönnte, entweder nur ganz pur, mit ein bißchen Butter und Gsälz (Marmelade) oder auch in Kindertagen getunkt, gestippt (was auch immer) in eine Tasse mit heißem Kaba. Kennt Ihr Kaba noch, also als Hot Chocolate nur eine Band war und kein hippes Starbucksgetränk mit soviel Schnickschnack, der eben noch so auf die Tafel passt?

Eben einfach einen einfachen Hefezopf!

Ihr habt Lust auf noch mehr Rezepte meiner beiden Omis? Hab ich euch eigentlich schon erzählt, dass Oma K. aus Österreich und somit die Königin der Mehlspeisen ist und Oma R. meinem Papi Tausendschön all seine Kochkünste beigebracht hat. Von ihr sind unsere genialen Klassiker wie Linsen&Spätzle oder auch die weltbesten Semmelknödel

Schwäbischer Hefezopf Rezept

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 100 g weiche Butter
  • 1 TL Salz
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 80 g Zucker
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • 2 EL Hagelzucker

Anleitungen

  • Mehl in eine Schüssel sieben. Die Milch etwas erwärmen und den Zucker und die zerbröselte Hefe dazugeben. Alles gut verrühren. Nun die Zitronenschalen und das Ei dazugeben und verquirlen. Diese Flüssigkeit in die Mehlschüssel gießen und die weichen Butterstücke und das Salz hinzufügen. Nun alles mit dem Knethaken gut verrühren – je besser ihr knetet, desto luftiger wird der Teig.
  • Die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ca. verdoppelt hat.
  • Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten. Abgedeckt nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
  • Den Ofen auf 200C Ober/Unterhitze vorheizen
  • Nun den Teig länglich flachdrücken und mit dem Messer drei gleichmäßige Stränge schneiden – am besten nicht komplett bis zum Ende schneiden, dann geht es einfacher mit dem Flechten. Den Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und nochmals ca. 20 Minuten abgedeckt gehen lassen. Das Ei gut mit etwas Milch verquirlen und den kompletten Zopf damit gut einpinseln, Hagelzucker darüberstreuen und ab damit in den Ofen.
  • Auf der mittleren Schiene etwa 40 Minuten backen.
9 Kommentare
  1. Alltagsflüchtling sagte:

    Gerade nachgebacken (natürlich auch ohne Rosinen, dafür mit Mandeln) und für sehr, sehr schmackhaft befunden!

    Wir haben aus dem Teig zwei Zöpfe gemacht und werden einen davon einfrieren.

    Ganz liebe Grüße und frohe Ostern!

    Mona von Alltagsflüchtling

  2. Anonym sagte:

    Tolles Rezept! Noch nie ist mir ein Hefezopf so geglückt! Schmeckt köstlich! Danke!!!

  3. Tammy sagte:

    Ich liebe liebe liebe Hefezopf! Den Gaby immer bei meiner Oma früher, für mich extra ohne Rosinen und vieeeel Hagelzucker drauf! Und dazu auch Kaba :)

  4. Anonym sagte:

    Hallo!
    Danke für dieses tolle Rezept! Ich liebe Hefegebäck, diesen Zopf hab ich nun schon zweimal gebacken und sogar von meiner Schwiegermutter Beifall dafür bekommen! ;-)
    Lecker!
    Liebe Grüße
    Daniela

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