Juhuuuu es ist Rhabarberzeit! Endlich!! Ich liebe diese säuerlich,
roten, herbfrischen Schmackofatzstangen. Wäre mein Garten größer, würde
ich wohl selbst welchen anpflanzen.Aber in meinem kleinen Reich ist für
so ein ausladendes Wesen einfach kein Platz. Zumal Herr Tausendschön
nienich den Platz SEINER Roten Beete bei uns im Hochbeet für MEINEN
Rhabarber freigeben würde. Herr Tausendschön, der übrigens Rhabarber mit
einem Gesicht ähnlich dem Antlitz eines
Spitzmaulfroschs und der Aussage “ Schatz, warum ist Rhabarber immer so
sauer“ (Stellt Euch jetzt bitte diesen Satz aus zusammengekniffenen
Lippen mit aufgerissen Augen leidend vorgetragen vor) dankend ablehnt.
In jeglicher Art und jeglicher Zubereitung. Aber da muss er nun durch –
es gibt in den nächsten Wochen bestimmt nicht nur ein Rhabarber Rezept!
Zutaten:
Mürbeteig
200 g Mehl
100 g Butter
70 g Puderzucker
1 Ei
Belag
3 große Rhabarberstangen
150 ml Sahne
200 g Schmand
2 Eier
3 EL Speisestärke
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Grenadinesirup
Zubereitung:
Für den Mürbeteig alle Zutaten ( Mehl, Ei, Butter und Puderzucker) zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie einwickeln. Ca. 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. In der Zwischenzeit eine Tarteform ( Tipp: Kauft Euch auf alle Fälle eine mit herausnehmbaren Boden) fetten und den Ofen auf 180 C vorheizen. Den Teig ausrollen und in die Tarteform einpassen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier bedecken und Hülsenfrüchte zum Blindbacken daraufgeben. Ca. 15 Minuten abgedeckt backen. Danach die Hülsenfrüchte entfernen und nochmals ca. 5 Minuten ohne Belag in den Ofen geben.
Für den Belag den Rhabarber waschen und mit dem Sparschäler oder frei Hand mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden. Danach am besten in einer Fettpfanne mit etwas Zucker vermischen und so ca. 30 Minuten Saft ziehen lassen. Diese Prozedur bewirkt, dass die Streifen etwas biegsamer werden. Nun die Streifen kreisförmig auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Sahne, Schmand, Eier und Zucker, Vanillezucker und etwas Grenadinesirup verquirlen und über die Rhabarberstreifen gießen. Das ganze dann nochmal ca. 30 Minuten in den Ofen. ( Sollte der Mürbeteig am Rand etwas zu dunkel werden – mit Alufolie abdecken)

34 Kommentare
  1. Martha L. sagte:

    Mh… bei euch gibt es also schon Rhabarber… Dann dürfte es hier ja auch nicht mehr lange dauern. Ich habe schon einige Rezeptideen, die nur darauf warten ausprobiert zu werden und dazu werde ich einige Kilo Rhabarber brauchen um alle Ideen testen zu können. :D

    • admin sagte:

      Liebe Martha,

      ja, habe ich auf dem Markt ergattert, kam von umme Ecke aus der Pfalz. Eigenen habe ich ja leider nicht :-) Ich seh Dich schon auf einem Rhabarberberg :-))

      Liebe Grüße
      Tina

  2. Conny sagte:

    hach so wunderhüüüüsch! Wie eine zwarte Rose sieht sie aus, deine Tarte!
    Und ich kann dich absolut verstehen. Die Stangen sind einfach der Hammer! Schmuggel sie Herrn Tausendschön doch mal zwischen Erdbeeren, das wird ihn bestimmt überzeugen.

    Mein Rhabarber braucht noch ein Weilchen im Garten. Die Stängelchen sind noch etwas zu kurz und klein, um geerntet zu werden. Aber bald, ganz bestimmt, gibts auch bei mir die ersten sauren Köstlichkeiten!

    Alles Liebe,
    Conny

    • admin sagte:

      Alles schon versucht – Erdbeer-Rhabarber Grütze, Marmelade… nichts zu machen :-)

      Liebe Grüße
      Tina

  3. Theresa sagte:

    na, was sehe ich denn hier, das ist ja der reinste Blick durch die rosarote Brille! Aber so eine leckere Rhabarbertarte schaue mich mir immer gerne an – ob nun mit oder ohne Brille. So schön arrangiert und gekreiselt! Letztes Wochenende wurde hier auch endlich Rhabarber gesichtet, bei den ganzen Blogrezepten war ich schon ganz unruhig. Jetzt kann es endlich losgehen – und sehr wahrscheinlich gibt's dann auch endlich das Rezept für dein Event ;) Hab einen wunderschönen Tag! Liebe Grüße, Theresa

    • admin sagte:

      Na meine Liebe, rhababerhibbelig??? War ich auch:-) Und auf das Rezept warte ich natürlich SEHNSÜCHTIG !!! :-)

      Liebe Grüße
      Tina

  4. Sabrina sagte:

    Oh wie schön der aussieht! :) Ich habe letzte Woche auch schon den ersten Rhabarber im Supermarkt gesehen und stehe jetzt in den Startlöchern.

  5. boulancheriechen sagte:

    Wunderschön!! Mein Rharbarber im Garten ist bereits verspeist – von der Wühlmaus!!
    Wenn du also ein schönes Rezept hast für die Zubereitung von Wühlmäusen, her damit..
    Den Kuchen muss ich wohl mit gekauftem Rharbarber backen.
    Liebe Grüße
    Cheriechen

    • admin sagte:

      Ma Cherie,

      Wühlmäuse vom Grill müssten gut schmecken, so ähnlich wie Drumsticks nehme ich an :-))

      Liebe Grüße
      TIna

  6. Babsi sagte:

    Ich liebe Rhabarber und kompensiere die Zeit bis dahin immer mit Rhabarberschorle. Verdammt lecker. Deine Tart sieht spitzenmäßig aus und wird demnächst nachgebacken.
    LG
    Babsi

    • admin sagte:

      Rhabarberschorle steht hier auch täglich auf dem Tisch.. liebe ich auch total, eisgekühlt am liebstebn :-)))

      Vielen Dank!! <3

      LG TIna

  7. maluskoestlichkeiten sagte:

    Wie wunderschön, Tina! Da ich so weit oben im Norden wohne, ist mein Rhabarber just am sprießen und so habe ich noch etwas Zeit, dein tolles Rezept auszuprobieren.
    Liebe Grüße Maren

  8. Frl. Zyx sagte:

    Das muss ich unbedingt mal ausprobieren!! Der sieht sooo lecker aus! Heute habe ich meinen (ersten, selbstgekauften und verarbeiteten) Rharbarber als Kompott zubereitet. Ich liebe ja schon den Duft! :-)
    Liebe Grüße..

  9. siebenVORsieben sagte:

    Das sieht ja sowas von lecker aus! Eigentlich wollte ich "meinem" Rhabarberkuchenrezept ja nicht mehr untreu werden, aber ich fürchte ich muss einen Ausnahme machen. Alleine der schöne Anblick…
    Schöne Grüße
    Jutta

  10. 'Katrin' sagte:

    Ein tolles Rezept, wenn ich jetzt nicht mein Baby stillen würde und der Rhabarber in unserem Garten schon so weit wäre, würde ich den Kuchen auf der Stelle backen! Muss mich wohl bis nächstes Jahr gedulden. LG Katti

  11. Anonym sagte:

    sag mal Tina, der Kuchen hat doch oben eine Art Glasur, sonst würde er doch nicht glänzen. Wie hast Du das gemacht? Sieht nach klarem Tortenguß aus. Grüße, a.

    • admin sagte:

      Er ist aprikotiert… sprich mit warmer Aprikosenmarmelade bestrichen. Da dies aber nur fürs Auge ist und er genauso lecker ohne schmeckt, habe ich es im Rezept nicht erwähnt!

  12. Anonym sagte:

    Hallo,
    vielen lieben Dank für dieses leicht umzusetzen Rezept. Ich liebe Rhabarber und diese köstliche Tarte ist ein Traum. Da ich mehr grünen Rhabarber genommen habe, ist die schöne rote Färbung nicht so raus gekommen. , leider war in der Grenadineflasche auch nur noch ein kleiner Rest.* schmoll*.
    Vor ca 1 Minute habe ich Deine Rhabarber- Schnecken entdeckt, die ich bestimmt bald nachbacke. Du hast eine schöne Seite gestaltet, da werde ich bestimmt weiter stöbern.
    Liebe Grüße aus Berlin von Elea

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  1. […] wieder weggehen. Vor einiger Zeit habe ich eine Rhabarbertarte gemacht, die zum Beispiel von Tina´s Tarte aus dem letzten Jahr inspiriert […]

  2. […] wieder weggehen. Vor einiger Zeit habe ich eine Rhabarbertarte gemacht, die zum Beispiel von Tina´s Tarte aus dem letzten Jahr inspiriert […]

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