Wenn es nach Herrn Tausendschön geht, dann kommt der beste Spargel aus seiner Heimat. Schließlich haben die Schleswig Holsteiner den Spargel sozusagen erfunden. (Meint er!)

Ich bin es eher gewohnt den badischen Spargel für den Besten zu halten, allerdings bin ich auch deutlich flexibler als meine bessere Hälfte und mag beide. Herr Tausendschön hat auch sehr oft, in unserer gemeinsamen Hamburger Zeit, Spargel aus Baden auf den Teller bekommen. Er lobte jedesmal den tollen Geschmack seines norddeutschen Spargels. Ich ließ ihn immer in dem Glauben, bis heute. 

Die gleiche Diskussion kann man mit ihm führen, wenn man weißen und grünen Spargel vergleichen möchte. Der Weiße ist natürlich besser, er ist sozusagen der Übervater der Spargelherde. Ok, der grüne ist natürlich auch sehr lecker, eignet sich aber eben nur für deutlich andere Gerichte mit deutlich anderen Geschmacksrichtungen.

Denkste!

Heute gibt es die unfassbar leckere und einfache

Crostata mit zweierlei Spargel

Hier werden der weiße und der grüne Spargel dermaßen geschmackvoll verheiratet, dass es auf die Herkunft mal so gar nicht ankommt (Baden).

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4 von 1 Bewertung

Crostata mit zweierlei Spargel

Zutaten

Teig

  • 180 g Mehl
  • 120 g Butter in Stücken
  • 60 g griechischer Joghurt
  • 3/4 TL Salz

Füllung

  • 500 g grüner Spargel
  • 500 g weißer Spargel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • 250 g Ricotta
  • 1 Ei
  • 2 TL grünes Pesto
  • 1 EL frischer Thymian
  • 1/2 Zitrone (Abrieb)
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 g Parmesan gerieben

Sonstiges

  • Schwarzkümmel
  • 1 Eigelb

Anleitungen

  • Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Butter in Stücken zugeben und mit dem Knethaken gut vermengen. Griechischen Joghurt zufügen und alles weiter gut verrühren. Sollte der Teig etwas zu trocken sein, ca. 2 EL kaltes Wasser zugeben.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Für etwa 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  • Backofen auf 220° Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen den Spargel säubern, schälen und die holzigen Enden entfernen. Zur Seite stellen.
  • Den Ricotta mit einem Ei verquirlen und Pesto zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Zitronenabrieb würzen. Die Knoblauchzehe fein hacken oder pressen und zugeben. Alles gut miteinander vermengen.
  • Den Teig aus der Frischhaltefolie entnehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 3 cm Dicke ausrollen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf legen.
  • Die Ricotta-Füllung auf dem Teig verteilen und einen Rand zum späteren Einklappen auslassen. Die Spargelstangen auf der Füllung verteilen, mit Parmesan bestreuen und Olivenöl darüber träufeln.
  • Den Rand des Teigs einschlagen und mit dem Eigelb bestreichen. Schwarzkümmel darauf streuen.
  • DieCrostata für etwa 25-35 Minuten goldbraun backen (eventuell die letzten 10 Minuten mit Folie abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird). Direkt heiß servieren!

2 Kommentare
  1. Anabell Hilberer sagte:

    4 stars
    Grade gekocht, war mega lecker. Könnte mir vorstellen, dass zusätzliche Tomaten die Quiche noch saftiger macht. Ich kam nicht so ganz mit den Mengenangaben klar. 180 g Mehl für ein Backblech? Das hat bei mir gerade mal für eine Springform von 26 cm Durchmesser gereicht. Und wirklich 3 cm Dicke?

    Aber super lecker, mache ich nochmal wieder! (Und ich komme übrigens auch aus Baden ;) )

    Antworten
    • Tina sagte:

      Hallo Anabell! Ich freu mich sehr, dass es geschmeckt hat. Ich glaube bei den Angaben haben wir uns falsch ausgedrückt. Es sollte nicht das ganze Backblech ausgelegt werden, sondern nur der Teig auf ein Backblech :-) Ist ja sozusagen eine „Freihand – Form“. Und klar, keine 3cm, da hast du völlig Recht. Das wird ja ein Klotz :-)

      Danke für den Hinweis!

      Liebe Grüße
      Tina

      Antworten

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