Zucchini Flatbread mit Zitronen Ricotta

Es gibt so manche Dinge, die ändern sich wohl im Alter. Ja, ok, man wird auch vergesslicher, die Haut an den Oberarmen schlabbert und manche werden auch „altersmilde“ Aber was viel witziger ist, dass sich Geschmäcker ändern können. Ich mochte früher zum Beispiel keine Zucchini, wohl der Tatsache geschuldet, dass meine Eltern sie bei sich im Garten hatten und es jedes Jahr eine Zucchini Schwemme gab und man nach dem gefühlt drölfzigsten mit Hackfleisch gefülltem Exemplar die Lust daran verloren hat.  Noch schlimmer als Zucchini alleine waren Zucchini in Kombination mit geschmacklosen Auberginen, die einem beim Italiener gerne als „mediterrane“ Gemüsebeilage verkauft wurde. Gottseidank, und jetzt kommt wohl die Altersmilde ins Spiel, bin ich heute beiden etwas aufgeschlossener. Etwas was ich früher zum Beispiel als Standard ansah, ja, auch ich habe nicht immer mit vollem Enthusiasmus in der Küche gewerkelt, war fertig gemahlenen Pfeffer in der Plastikverpackung aus dem Supermarktgewürzregal zu verwenden. Mit Vorliebe den etwas muffig schmeckenden weißen Pfeffer… Buaaah, es schüttelt mich heute, wenn ich daran denke. Es ist mitnichten so, dass ich zu diesen „Gewürzjunkies“ gehöre, die jetzt 15 Pfeffersorten im Schrank bzw. in den jeweiligen Pfeffermühlen oder Mörsern haben. Aber auf meinen frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer aus der Mühle würde ich heute nienich mehr verzichten wollen. Und jetzt, aufs Stichwort, kommt meine neue Pfeffermühle ins Spiel.. und glaubt mir, ich hatte schon viele, handliche und weniger handliche, schnell den Geist aufgebende und langhaltende, große, kleine etc.pp. Meine Neue kommt von einem Spezialisten, ist handlich, schön und vor allem lange „haltbar“, denn sie hat ein Keramikmahlwerk, das nicht so schnell  schlappmacht. Sie kommt aus dem Haus Zassenhaus, einem wahren Profi in Sachen Mahlen, Würzen und Schneiden. Ihr könnt euch ja mal umgucken, wenn ihr wollt. Also ich habe gleich noch den kleinen Bruder „Muskatmühle“ dazubestellt und überlege schon, was ich in Sachen Muskatnuss denn zaubern könnte. Hat jemand von Euch eine Idee? Dann gerne her damit!

Zucchini Flatbread mit Zitronen Ricotta

Zucchini Flatbread mit Zitronen Ricotta

Zubereitung

  1. Hefe mit etwas Zucker, etwas Mehl und 2 Tl Wasser verrühren.Das restliche Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und den Hefebrei in die Mulde geben. zugedeckt ca. 10 Minuten ruhen lassen. Danach die Hefemischung, 5 EL Olivenöl, Salz und 450 ml lauwarmem Wasser gut durchkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 90 Minuten gehen lassen.
  2. Zucchini waschen und fein hobeln. Ricotta mit der Zitronenschale, Pfeffer, Salz und etwas Thymian verrühren.
  3. Ofen auf 250 Grad vorheizen. Blech in den Ofen stellen. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche durchkneten, halbieren und beide Teigportionen von Hand je auf einem Bogen Backpapier zu einem ca. 1 cm dicken Fladen formen.
  4. Ricotta auf den Teigfladen verteilen und die Zucchinischeiben darüberlegen.
  5. Flatbread mit Backpapier auf das heiße Blech ziehen und nacheinander auf der untersten Schiene 15 bis 20 Minuten backen. Mit etwas Thymian bestreuen und servieren.

Notizen

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit meinem Partner Zassenhaus entstanden. Vielen Dank für die „würzige“ und tolle Zusammenarbeit.

 

 

 

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Tina

  • Renate

    Lieben Dank für das wunderbare Rezept. Meine Geschmacksnerven arbeiten schon auf Hochtouren.
    Ich mochte früher auch keine Zucchini und heute mag ich sie ganz gerne. Nicht zu oft aber hinundwieder.
    Ganz besonders gegrillt.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Dinkelhexe Renate

    08/07/2017 at 10:40 Antworten
  • Benni :)

    Liebe Tina,
    dein Flatbread sieht oberlecker aus! Und die Pfeffermühle macht sich richtig schön daneben. ;)
    Übrigens finde ich die Zucchini richtig cool, solche kleinen runden habe ich ja noch nie gesehen! Aber die haben auf jeden Fall Style! :)
    Liebe Grüße,
    Benni ♥

    08/07/2017 at 13:35 Antworten
  • Yvonne

    Liebe Tina,

    dein Rezept sieht sehr interessant aus. Denkst du, es ist auch möglich den Hefeteig am Vorabend zuzubereiten und am nächsten Abend erst zu backen?

    Liebe Grüße
    Yvonne

    10/07/2017 at 9:32 Antworten

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