Sooo, bevor mich ich mich morgen in
Richtung meine alte Heimat verabschiede.. nun ja, Heimat ist vielleicht
ein bißchen übertrieben, mein ins Herz geschlossener Aufenthaltsort der
letzten 10 Jahre trifft es wohl besser. Hamburg, meine Glücksstadt,
meine Perle und auch mein Schicksalsort. Habe ich doch im Norden Herrn
Tausendschön kennengelernt! Ihr wißt schon, Herr Tausendschön, der
wirklich hochdeutsch kann, weil er nämlich von da oben „wech“ kommt und
für den die flachen Hügel hier in Baden schon richtige Berge sind, denn
er kommt ja vom platten Land (die Marketingexperten da oben nannten es
„Land der Horizonte“ – naja, is ja klar, man kann die Kühe in
Schleswig-Holstein ja auch noch einen Kilometer weit „wech“ erkennen. Is
ja nichts dazwischen, was die Sicht versperren könnte :-) )
Während
ich mich also in das großstädtische Getümmel werfe, im Karoviertel
einen Kaffee schlürfen werde, im Café Gloria mit einer Zeitung bewaffnet
das Getümmel beobachte, auf dem Isemarkt flaniere und abends endlich
mal wieder „gutes“ Sushi essen werde, lasse ich Euch noch eine
klitzekleine Leckerei da, die sich natürlich auch auf dem Osterbrunchtisch  hervorragend macht!
 Ein lecker, fluffiges Mohnbrioche in XXL – Format. Ich habe nämlich eine tolle große Briocheform geschenkt bekommen.
Zutaten:
20 g Hefe
100 ml lauwarme Milch
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
170 g sehr weiche Butter
fein abgeriebene Schale von 1 Biozitrone
4 Eier
440 g Mehl
40 g Mohn
1 Eigelb (Kl. M)

Zubereitung:
Hefe in die Milch bröckeln und 1 Tl Zucker unterrühren. Den restlichen
Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Butter mit den Quirlen des
Handmixers schaumig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren. 340 g
Mehl, Mohn und Hefemilch unterkneten. Zugedeckt ca. 1 Stunde gehen
lassen.

Ofen auf 180 Grad  vorheizen. Teig auf bemehlter
Arbeitsfläche noch mal 2-3 Minuten kräftig durchkneten, dabei die restlichen 100 g
Mehl unterkneten. Von dem Teig ca. 1/4 abtrennen und daraus eine Rolle formen.

3/4 des Teigs in die gefettete Briocheform geben. Aus der Rolle 6 gleichmäßige Stücke abschneiden und daraus Kugeln formen. Diese auf den restlichen Teig setzen und leicht andrücken.
Brioche mit verquirltem Eigelb bepinseln und 45 Minuten auf der
2. Schiene von unten backen. Etwa 5 Minuten in der Form ruhen
lassen, anschließend vorsichtig stürzen und auf einem Kuchengitter
auskühlen lassen.
* Ich habe die Backzeit geändert, danke Barbara – ich hatte tatsächlich noch die für die kleinen Formen drin :-)
Nächste Woche wird mich dann eine ganz liebe Bloggerin hier vertreten, denn die Aktion
geht ja schließlich weiter und ich hatte Euch ja viele, viele korrespondierende Beiträge versprochen :-)
Bis die Tage!!

12 Kommentare
  1. maluskoestlichkeiten sagte:

    Tina, das schaut ja ganz großartig aus! Ich liebe Brioche und habe gerade dieses Wochenende eines gebacken. Demnächst werde ich dein Rezept ausprobieren :-)
    Liebe Grüße Maren

  2. Persis sagte:

    An Deinem Fühstückstisch würde ich sehr gern Platz nehmen! Du erinnerst mich daran, dass ich mir schon ewig solch eine schicke Form wie Du sie hast zulegen will.

    Viel Spass in Hamburch wünsche ich Dir!

  3. Anonym sagte:

    hallo, welchen Mohn hast du verwendet? den trockenen? den "feuchten" oder war er geschrotet?

    vielen dank

  4. Anonym sagte:

    Danke Tina, und normales Mehl offensichtlich. Die meisten Briocherezpete enthalten Typ 550 Mehl, du hast es vermutlich mit Typ 405 Mehl gebacken, oder?

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