Smørrebrød!

Wer meine „About Me“ – Seite
aufmerksam studiert hat (tztztztzt, wie?? noch nich??? Ach…
überlesen?), wird den kleinen Bulletpoint „Dänemark-und Italienjunkie“
bereits entdeckt haben. Für alle anderen hier nochmal die Erklärung,
wenn ich mir aussuchen dürfte in welchem Land in Europa ich leben
wollte, dann bekomme ich den Hals mal wieder nicht voll genug – Also
Sommer in Italien und Winter in Dänemark! Logisch oder? Oder nicht?
Würdet ihr es andersrum machen?
Wir nicht – denn wir lieben Dänemark im Herbst und im Winter, wenn alles ruhig, still und manchmal auch grau ist. Es gibt nichts schöneres als nach einem Spaziergang, durchgepustet vom Wind und nur begleitet von ein paar Möwen, in ein schönes Café oder nach Hause ins Ferienhaus zu kommen, den Bullerofen anzumachen, je nach Tageszeit entweder einen heißen Kaffee/Tee oder ein Gläschen Rotwein zu schnabulieren und die eine oder andere dänische Köstlichkeit zu verspeisen.
Da wir Italien im Sommer schon hatten – ratet was uns jetzt bevor steht.. :-)
Genau – es geht nach Dänemark, nach 2 Jahren Pause endlich wieder, ich habe es so vermisst und freue mich sozusagen wie Bolle darauf. Ich freu mich sogar so sehr, dass ich mich essenstechnisch schonmal ein wenig „vorfreue“ und meine typischen „Die gehören für mich zu meinem Dänemark-Urlaub“ -Gerichte einfach schon mal zu Hause „inhaliert“ habe.
Heute fangen wir mal mit den typischen Smørrebrød an, man könnte neudeutsch auch „open sandwich“ oder ganz einfach altmodisch „belegte Brote“ dazu sagen.

Man kann sie völlig frei Schnauze oder vornehmer ausgedrückt je nach Gusto belegen, nur eins finde ich muss auf alle Fälle sein – es muss ein einigermaßen dunkles Brot als Unterlage dienen, kein labberiges Weißbrot, kein Baguette oder Ciabatta sondern ein kerniges, kräftiges Brot. Roggenbrot, Pumpernickel, Vollkornbrot was auch immer.
Ich hatte (übrigens das erste Mal) selbst Brot gebacken und weil ich sichergehen wollte, dass es auch klappt und ich mich noch nicht mutig genug fühlte irgendwelche Sauerteigexperimente zu wagen, habe ich in der örtlichen Mühle eine Backmischung gekauft und verwendet. Mit gutem Gewissen, da sie erstens ein Bioland – Fachbetrieb ist und auf der Packung außer verschiedenen Getreidesorten, Schrot und Hefe nichts drauf stand.
Brotaufstriche (immer gerechnet für 2 Personen):
Rote Beete Tahini
1 kleine Knolle Rote Beete
1 TL Honig
1 TL Tahinipaste
4 EL Frischkäse
Salz und Pfeffer
Gorgonzola Walnuss
4 EL Frischkäse
2 EL Gorgonzola
2 EL gehackte Walnüsse
Salz und Pfeffer
etwas Thymian
Curry Frischkäse
4 EL Frischkäse
1 TLCurrypulver
1 TL Orangensaft
Salz und Pfeffer
etwas Chili
Ansonsten war es noch Ziegenfrischkäse einfach mit Salz, Pfeffer und Thymian vermischt, eine Avocado mit etwas Zitronensaft und Salz und Pfeffer vermischt und eine fertige „Honig-Senf-Sauce“
 Belegen könnt ihr je nach Belieben – ich habe die folgenden Kombinationen gewählt:
  •  Rote Beete Aufstrich mit geräucherter Forelle und Rettichkresse
  • Ziegenfrischkäse mit karamellisierten Rotweinzwiebeln und Feigen
  • Honig Senf Sauce mit Lachs
  •  Frischkäse Curry mit Rohschinken und roten Pfefferbeeren und essbaren Blüten
  • Avocadomus mit Nordseekrabben
  • Gorgonzola Walnuss mit Birne
Lasst Eurer Kreativität einfach freien Lauf :-)

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Tina

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