Gedeckter Apfelkuchen nach Omas Rezept

Manche Kuchen sind einfach immer und immer wieder gut. Wie unser gedeckter Apfelkuchen, der schmeckt wie der von unserem Lieblingsbäcker.

Wir lieben das Backen mit Äpfeln – es gibt so viele wunderbare Kuchen und Desserts, die man mit Äpfeln zaubern kann. Gerade jetzt zu Anfang der Apfelsaison sprudeln die Ideen nur so und die Backliste wird immer länger. Aber bevor wir in die etwas experimentellere Apfel Küche einsteigen, wollen wir uns heute erstmal einem der klassischsten und traditionellsten Apfelkuchen überhaupt widmen – dem gedeckten Apfelkuchen.

Unser gedeckter Apfelkuchen kommt ohne viel Aufwand und mit noch weniger Zutaten aus. Er ist einfach herrlich altmodisch und gibt einem sofort ein heimeliges Gefühl. Habe ich erwähnt, dass er schmeckt wie von unserem Lieblingsbäcker im Nachbarort meiner Eltern. Er hat nur 3 Tage die Woche offen, backt neben eben diesem gedeckten Apfelkuchen nur noch eine Sorte Käsekuchen und abundzu einen Streuselkuchen. Den Rest der Auslage nimmt das selbstgebackene Bauernbrot ein, das man am besten vorbestellt, denn sonst bekommt man oft nur noch ein paar Krümel in der Auslage zu sehen.

Aber zurück zum Thema „Gedeckter Apfelkuchen“ – eins der beliebtesten Backrezepte für Apfelkuchen überhaupt. Mürber, buttriger Teig (bei uns heute in schönem Gittermuster), eine saftige Füllung aus Apfelmus und feinen Apfelstücken. So, so fein und lecker.

Am besten schmeckt er uns lauwarm aus dem Ofen mit einem Klacks Sahne obendrauf. Aber genauso gut kann man ihn am Vortag vorbereiten und backen – er hält sich wunderbar einige Tage superfrisch. Wenn man das will… und schafft :-)

Ihr steht, wie wir auf „Kuchenklassiker“? Dann probiert doch mal unseren „Saftigen Nusskuchen“ oder unsere „Schnelle Linzertorte“.

Gedeckter Apfelkuchen

Portionen: 12 Stücke

Zutaten

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 500 g Mehl + etwas mehr
  • 1 Bio-Zitrone Abrieb
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Eier Größe M
  • 1 Eigelb Größe M
  • 1 Prise Salz
  • 2 Äpfel
  • 360 ml Apfelmus
  • 1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver zum kochen
  • 200 g Sahne
  • etwas Butter

Anleitungen

  • Die Butter, den Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker, das Mehl, den Abrieb der Zitrone, das Backpulver, die beiden Eier sowie die Prise Salz in eine Rührschüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten.
  • Eine Tarteform (26 cm Ø) fetten und für den Teig vorbereiten. Circa die Hälfte vom dem Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund, circa 32 cm im Durchmesser ausrollen. Den Teig mittig in die vorbereitete Form legen und den Boden und den unteren Rand leicht andrücken. Die Tarteform mit dem Teig für circa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Nun die beiden Äpfel schälen und entkernen. Den Apfel klein schneiden. Das Puddingpulver mit dem Apfelmus verrühren und die klein geschnittenen Äpfel einrühren. Die Masse anschließend auf den gekühlten Boden geben und gleichmäßig verstreichen. Den Ofen auf 175 °C (Umluft 150 °C) vorheizen.
  • Die 2. Hälfte des Teiges ebenfalls auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund (ca. 26 Ø) ausrollen, in circa 1,5 cm große Streifen schneiden und als Gitter auf die Apfelmasse legen. Nun den überschüssigen Teig-Rand umklappen und etwas andrücken. Das Eigelb verquirlen und das Gitter damit gut einstreichen. Den Apfelkuchen für circa 45-50 Minuten backen.
  • Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit etwas Vanillin-Zucker bestreuen. Die Sahne mit dem restlichen Vanillin-Zucker steif schlagen und gemeinsam servieren.

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