Südtiroler Apfelstrudel

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Herr Tausendschön hat eine einfache Regel:“ Wenn man gesunde und leckere Zutaten nimmt, kommt immer auch ein gesundes und leckeres Essen dabei raus“. Im Grunde ist das nicht so richtig schlimm falsch, aber die Wahrheit liegt ja oft im Detail.

In diesem Fall genauer gesagt in einem Wort – Wieviel? Es ist jetzt nicht so, dass Herr Tausendschön jemals das Wort „Zuviel“ bei Essen gelten lassen würde und daher muss Frau Tausendschön eben für einen Ausgleich der Unvernunft Sorge tragen.

Daher essen wir unheimlich oft und gerne Äpfel.

Diese großartige Frucht, die es in soviel tollen Sorten, Farben und Geschmäckern gibt. Äpfel sind nicht nur extremst gesund, sondern eben auch lecker und können, neben dem einfachen Genuss eines frischen Apfels, auch ganz wunderbar unheimlich vielseitig verarbeitet werden.

Auf meiner Reise nach Südtirol konnte ich mich davon überzeugen, dass der Südtiroler Apfel g.g.A aus dem größten zusammenhängenden Apfelanbaugebiet Europas kommt.
Über 10 Prozent der europäischen Apfelernte und mehr als jeder dritte in Europa produzierte Bioapfel kommt aus Südtirol. 13 Apfelsorten dürfen die Bezeichnung  Südtiroler Apfel g.g.A tragen.
Dieses EU Gütesiegel mit der Bezeichnung g.g.A. steht für „geschützte geografische Angabe“ und ist Garant für die geprüfte Qualität des Südtiroler Apfels.
Mit 300 Sonnentagen im Jahr und dem, in der Regel, milden Sommer und Herbst findet der  Südtiroler Apfel g.g.A die idealen Bedingungen vor. Gepaart mit dem kontrollierten, naturnahen und ökologischem Anbau sorgt das Klima für eine besonders hohe Qualität und verleiht dem  Südtiroler Apfel g.g.A seinen einzigartigen und typischen saftig- knackigen Geschmack.
Die traditionellen und natürlichen Verarbeitungsmethoden tun ihr Übriges.

Um jetzt einfach noch ein wenig weiter in kulinarischen Südtirol Erinnerungen zu schwelgen und gleichermaßen Herrn Tausendschön, den alten Süßschnabel, zufrieden zu stellen habe ich mir heute das typischste aller Südtiroler Apfelgerichte zur Brust genommen, den

Südtiroler Apfelstrudel

eben nur einfach etwas anders. Da der erste Apfelstrudel bereits 1696 Erwähnung findet und ich bestimmt nicht in die Riege, der begabtesten Strudelbäckerinnen aufgenommen werden würde, habe ich mir gedacht, die traditionelle Variante etwas abzuwandeln.

Zwar weiterhin mit allen Zutaten, die im „normalen“ Apfelstrudel auch vorkommen: Äpfel (am liebsten eine säuerliche Sorte wie Braeburn), Rosinen, Pinienkerne, Mürbeteig. Aber eben mal komplett anders… Schaut selbst!

Apfelstrudel Eis Sandwich

Zutaten

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Ei + Eigelb
  • 70 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 TL Pinienkerne

Apfelstrudel Kompott

  • 2 säuerliche Äpfel
  • 2 EL Rosinen, in Rum eingelegt
  • 1 EL Butter
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL braunen Zucker

außerdem: Vanilleeis

    Anleitungen

    • Für die Mürbeteig Kekse alle Zutaten, bis auf die Pinienkerne, zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie einwickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
    • Äpfel schälen, vierteln und entkernen. In feine Würfel schneiden und mit dem Zitronensaft vermischen. 
    • Butter in einer Pfanne schmelzen und die Apfelwürfel, Rosinen und Zucker ca. 5 Minuten unter Rühren dünsten. Die Äpfel sollten noch etwas Biss haben. Mit Zimt und ggfs. noch etwas Zitronensaft abschmecken und abkühlen lassen.
    • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, flach ausrollen und ca. 6-8 cm große Kreise ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit den Pinienkernen bestreuen. Im auf 180C vorgeheizten ca. 8-10 Minuten goldgelb backen.
    • Jeweils eine Kugel Eis auf jeden zweiten Keks geben, Apfelkompott damübergeben und mit dem zweiten Keks abdecken. Sofort servieren.

    *Dieser Beitrag ist für für die Informationskampagne „Europa, wo Qualität zu Hause ist –  Authentischer Geschmack mit garantierter Herkunft: Südtirol DOC WeinSüdtiroler Apfel g.g.A., Südtiroler Speck g.g.A., Stilfser g.U. Käse“ entstanden. Vielen Dank für die leckere, schöne und genussreiche Zusammenarbeit.