Unsere schwäbischen Flachswickel – Perfekt für Ostern oder öfter

Schwäbische Flachswickel

Flachswickel sind super lecker und auch ganz einfach selbstgemacht. Mit unserem unkomplizierten und absolut gelingsicherem Rezept habt ihr schnell den Dreh raus. Diese kleinen Leckereien passen perfekt zum Osterfest und wann immer ihr Lust auf dieses wunderbare Hefegebäck habt.

„Rumflachsen gehört dazu!“.

tausendschöne Flachswickel-Weisheit

Um das gleich einmal klarzustellen. Herr Tausendschön ist zwar ein geborener „Rumflachser“ aber er hatte keine Ahnung woher der Begriff eigentlich kommt.

Nun, wir (also ich) kennen ja die schwäbische Alb und natürlich weiß ich, dass dort früher Leinen hergestellt wurden – aus Lein, oder wie man sie auch nennt, aus Flachs.

Das war dann wohl eine recht langwierige Angelegenheit und so hat man sich, um sich die Zeit zu vertreiben, gerne einmal geneckt oder auch richtig aufgezogen – geflachst also.

Und damit ist die Herkunft unserer köstlichen 

schwäbischen Flachswickel

wohl auch erklärt. 

Sie erinnern in ihrer Form (und auch der Farbe) an Flachs. Gewickelt (also verdreht) ergibt das die unwiderstehlichen und goldbraun gebackenen Flachswickel. Traditionell in Zucker gewälzt sind sie ein echter Hingucker und wirklich unfassbar lecker.

„Wo ein Flachswickel ist, da finden sich auch 3 oder 4!“

Herr Tausendschöns kleine Mengenlehre

Übrigens nennt man sie bei uns auch Riggeleszöpfle und auch Hefenschlick – aber bis ich das Herrn Tausendschön beigebracht habe ist Ostern, also das übernächste.

Das Rezept für dieses köstliche Kleingebäck ist ganz einfach umzusetzen und in unserer Schritt-für-Schritt Anleitung gibt es auch Tipps zum richtigen „Wickeln“.

Guten Appetit.

Sind unsere schwäbischen Flachswickel auf etwas für euch?

Dann sollet ihr auch unbedingt unsere unwiderstehlichen Mohnschnecken ausprobieren und natürlich auch unsere köstlichen Bienenstich Eierlikör Muffins.

Diese beiden und noch viele weitere tolle Rezeptideen findet Ihr in der dazu passenden Rubrik: Kekse & Kleingebäck

Den vollen Überblick über unsere tausendschöne Rezeptwelt gibt es hier: Alle Rezepte

Alle unsere Rezepte sind von uns gedacht, gekocht, gebacken und gegessen worden – garantiert gelingsicher.

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Flachswickel Rezept

Portionen: 20 Portionen

Zutaten

  • 100 ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 500 g Mehl, Type 550 Weizenmehl,
  • 200 g Butter in ca. 1-2 cm Würfeln
  • 65 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 BIO_Zitrone, Abrieb
  • 1/2 TL Salz
  • grober Zucker oder Hagelzucker zum Wälzen nach dem Backen, je nach Geschmack.
  • 1 Eigelb, verquirlt

Anleitungen

  • Hefe in der lauwarmen Milch auflösen
  • In einer Rührschüssel das Mehl mit dem Zucker, Zitronenabrieb, Salz und Vanilleabrieb vermischen. Hefemilch zugeben und mit dem Knethaken des Rührgerätes vermengen. Dann die Butterwürfel nach und nach dazugeben und den Teig für ca. 5-10 Minuten kneten bis ein glatter Teig entsteht. Anschließend zudecken und für 20 Minuten ruhen lassen.
  • Den Teig portionieren, je ca. 50 Gramm, und zu kleinen Bällen formen und diese nochmals kurz ruhen lassen.
  • Den Ofen auf 200° Grad Umluft vorheizen.
  • 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • Dann die Teigbälle zu ca. 20 cm langen Strängen rollen, die Enden dabei spitz zulaufen lassen.
  • Die Teigstränge dann in Zucker wälzen und die beiden Enden parallel zusammenlegen und festhalten. Die dickere Teigschlaufe 2 x verdrehen, so dass die typischen Flachswickel entstehen. .
  • Die Flachswickel für ca. 10-15 Minten backen bis sie goldgelb sind.
  • Nochmals warm im Zucker wälzen.
    Guten Appetit.

Notizen

Wer mag, kann die Stränge auch mit einem verquirlten Eigelb bestreichen, bevor er sie im Zucker wälzt.

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